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Samstag, 28. September 2013

Zurück aus Norwegen

Während des Urlaubs in Norwegen stand für mich an erster Stelle das Erleben der Natur. Da mir das Malen oder Zeichnen in freier Natur nicht liegt und ich am liebsten am Schreibtisch zeichne, ist im Urlaub auch fast nichts Neues entstanden. Meine Zeichnungen brauchen viel Zeit und Geduld, da ich mich sehr auf Details einlasse. Daher hat das folgende Bild auch fast eine Woche gebraucht, bis es ganz fertig war - ein kleiner Eindruck vom Wohnraum unseres Ferienhauses in Südnorwegen.
Ich hatte mir einen Korbstuhl an eine feste Stelle im Raum gestellt, dann habe ich das "Visier" aus dem Buch "Zeichnen heißt Sehen" von H. Kelter zuhilfe genommen. Dann entstand folgender Raumausschnitt, den ich mithilfe des Visiers perspektivisch richtig sehen und auch zeichnen konnte:


Die Zeichnung hat sehr viel Spaß gemacht. Zum ersten Mal habe ich frei gezeichnet, was ich vor mir sehe. Nicht nach einem Foto, sondern nach der Realität. Dabei habe ich das Visier als sehr hilfreich empfunden und war erstaunt, wie sehr es das Sehen beeinflusst.

Montag, 29. Juli 2013

Weg vom Foto - hin zur Realität

Heute Morgen habe ich eine kleine Skizze aus meinem Zimmer angefertigt. Dabei habe ich nicht nach Foto gezeichnet, sondern direkt aus der Realität. Ich will nämlich jetzt das Zeichnen mithilfe des Zeichenvisiers üben, um die Realität flächig erfassen zu lernen. Dabei gehe ich nach dem Buch von Heike Kelter "Zeichnen heißt sehen" vor, in dem die Verwendung eines Zeichenvisiers als Hilfsmittel gelehrt wird. Jetzt geht es vor allem um das richtige Erfassen von Proportionen und Perspektiven im Raum, die in die Fläche umgesetzt werden müssen.

Ein erster kleiner Eindruck:


Das Foto habe ich zur Demonstration hinterher gemacht.


Der Fotoapparat war näher an den Objekten als ich es beim Zeichnen war. Allein schon dadurch verlaufen die Linien im Foto anders als auf meiner Zeichnung. Trotzdem ist in der Zeichnung ein Fehler passiert: Die Fluchtlinien Wandabschluss zur Schräge und Oberlinie der Holztür passen nicht zueinander, denn diese müssen fast parallel verlaufen.



Das Zeichenvisier:


Es handelt sich um eine sehr kräftige durchsichtige Folie, mit deren Hilfe man das in einem "Rahmen" Gesehene auf das Zeichenpapier korrekt übertragen kann. Ziel ist dabei, das flächige Sehen zu trainieren.

Und nun heißt es: üben, üben, üben!

Inzwischen habe ich das fade Bild noch ein wenig coloriert: