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Freitag, 29. Juli 2016

Mal wieder ein bisschen gezeichnet

Ein Sonntagnachmittag auf der Terrasse. Mich überfiel die Lust, mal wieder meine Zeichenstifte in die Hand zu nehmen. Mal sehen, dachte ich, was dabei herauskommt ...

Martina Wald schrieb in ihrem Newsletter (Zitat):

Das Unvorhersehbare beim Zeichnen zulassen 

Ich mag verschmierte Zeichnungen.
Ich mag es, wenn ich beim Zeichnen mit einem weichen Bleistift mit der Handkante die Linien verwische, und sich auf dem weißen Papier um das Gezeichnete herum, graue Wolken aus Graphit ausbreiten.


Mir scheint, als würde das Blatt dadurch auf eine geheimnisvolle Art zum Leben erweckt.

und an anderer Stelle:

"Richtig gut zeichnen kann man nur, wenn man bereit ist,
bei jeder Gelegenheit richtig schlecht zu zeichnen."

Na denn ... bin ich ja auf dem besten Wege ... ich setzte mich einfach hin und fing an. Zeichnete, was ich sah ... schmierte über das Objekt hinaus ... störte mich nicht dran. 

Kirschbaum im Hintergrund mit Stuhl darunter und Pineal Gland (Zirbelkieferzapfen) vor mir auf der Terrasse ...



Mehr zeichnen ...
möchte ich ...
neben
Schreiben,
Stricken,
Gartengestaltung, 
Marmelade kochen,
Lesen,
...

Gestern Abend bin ich in mein nagelneues Kelleratelier gegangen. Endlich nach Herzenslust mit Farben malen! Keine Rücksicht mehr auf einen hellen Teppichboden nehmen müssen. Ein Traum!
Mein nächster Blogeintrag wird davon handeln ...

Dienstag, 9. Februar 2016

Erläuterungen


Die nicht rot schraffierten Bereiche sind weitgehend fertig gezeichnet. Die beiden grau umrandeten Rechtecke sind Bereiche, die ich wieder ausradiert habe, weil ich mit der Wasserstruktur nicht zufrieden war. Das wird aber noch ... Übung macht den Meister. Das rot Schraffierte ist noch ganz unbearbeitet. Der gelb umrandete Bereich ist nur schwach angedeutet. Es handelt sich um eine gelb lackierte Metallkante, die ich eventuell als einzigen Bereich zum Schluss mit Farbe versehen will. Dabei bin ich mir aber noch nicht ganz sicher. 
Die Kettenglieder und der alte Reifen kommen schon recht gut heraus, finde ich.

Hier einmal das Original, nach dem ich zeichne:


Mittwoch, 3. Juni 2015

Vollendet!



So wird das Bild im Wesentlichen wahrscheinlich bleiben. Den Haaren habe ich noch etwas mehr Struktur gegeben, ohne ihre weiße Farbe zu sehr abzudunkeln, was eigentlich der schwierigste Part der Zeichnung war. 
Natürlich gucke ich fertige Zeichnungen noch immer und immer wieder an und korrigiere auch hier und da noch etwas, bevor ich sie fixiere.
Auch frage ich jemand anders, was er/sie noch nicht ganz harmonisch findet.

Dazu habe ich dann noch ein digitales Rähmchen gestaltet, das leider nicht die ganze Zeichnung fasst. Egal, ich zeig's trotzdem:

Nun kann ich etwas Neues beginnen. Vielleicht in den Garten gehen und die Pflanzen einsetzen, die wir gestern geschenkt bekamen? Mal sehen ...

Samstag, 30. Mai 2015

Kopf komplett!


Was jetzt noch fehlt, ist der untere Abschluss, so dass die Perlenkette eingebettet ist. Auch die Frisur möchte ich noch etwas besser ausarbeiten. Ich denke, den Hintergrund lasse ich weiß. Oder schwach grau, so dass das weiße Haar sich besser absetzt. 
Das Gesicht will ich so lassen. 
Ja, der Kragen muss auch noch weiter ausgearbeitet werden.

Mir fehlt doch sehr mein MS PhotoDraw Bildbearbeitungsprogramm. Ich will mal sehen, ob ich es nicht mit meinem alten Notebook noch verwenden kann. Dann würde ich die Mix-Dateien abspeichern als -.jpg und mit dem Stick auf meinen neuen PC übertragen.

Hast du PC, hast du Probleme.

Dienstag, 26. Mai 2015

... und Schluss für heute ...

Bei genauem Hinsehen entdeckte ich eben auf dem Originalfoto noch zwei herausblitzende Zähne. Das wurde sofort korrigiert. 
Um das Ausmaß des ganzen Kopfes aufs Bild zu bannen, habe ich den Umriss ganz weich mit Papierwischer angedeutet. Für heute ist Schluss mit dem Zeichnen. Das Licht ist nicht mehr optimal und ich zeichne nur ungern bei künstlichem Licht.


Das Gesicht ist fast komplett


Es ist schwierig, die Gesichtszüge eines alten Menschen, der ja viele individuelle Spuren im Gesicht trägt, herauszuarbeiten. Doch andererseits macht gerade diese Lebendigkeit den besonderen Reiz beim Zeichnen aus. Manche Linien geraten anfänglich zu hart, denn gerade das Zeichnen weicher Vertiefungen ist nicht leicht. So muss vorsichtig schraffiert, verwischt werden und doch wollen andere Linien wieder ganz klar gezeichnet werden. Die dunkle Linie zwischen den Lippen muss z. B. noch weicher in den übrigen Lippenbereich übergehen. 
Das, was eine alte Gesichtshaut ausmacht - die Dellen, Vertiefungen, Linien und Unregelmäßigkeiten - benötigt viel mehr Zeit, viel genaueres Schauen und Probieren.
Mit dem bisherigen Ergebnis bin ich schon recht zufrieden. Ich kenne die nette Dame ja und finde, dass ihre typischen Züge, ihr Ausdruck von Lebensfreude und Zufriedenheit gut herauskommen. Aber es geht noch besser ...
Und es fehlt ja auch noch sehr viel.

Beim Vergleich der beiden letzten Bilder fällt mir auch noch auf, dass die Augen jetzt viel besser getroffen sind. Daran habe ich in sehr meditativer Stimmung gestern Abend noch eine ganze Weile gearbeitet. So lange, bis ich das Gefühl hatte: Ja, genau so schaut sie mich immer an!

Für den direkten Vergleich noch einmal nebeneinander gesetzt:


Montag, 25. Mai 2015

Bildnis einer alten Dame

Die Lust am Portraitzeichnen hat mich erneut überkommen. Dieses Mal will ich etwas ganz anderes zeichnen. Ein Gesicht mit mannigfaltigen Spuren des Lebens. Eine alte Dame.
Ich kenne sie persönlich. Sie wurde an ihrem 100. Geburtstag in der lokalen Zeitung gewürdigt. Mit Foto, das dann auch im Internet veröffentlicht wurde. Mit ihrem Einverständnis.
Dieses Foto nehme ich als Vorlage für mein Portrait, das ich ihr im Dezember, zu ihrem 102. Geburtstag, schenken möchte.
Ich werde auf dieser Seite zeigen und berichten, was mich beim Zeichnen dieses Gesichts bewegte, wie es sich entwickelte.

Heute habe ich mit dem Zeichnen begonnen. Wie immer, zuerst mit den Augen, denn wenn ich in die Augen sehen kann, habe ich Kontakt mit dem Menschen.


Beim Entstehen des Gesichts kamen mir folgende Gedanken zu dieser Frau, die wir in unserem Kreise als sehr liebenswürdig und sehr lebenserfahren kennen:

Dieses Lächeln ist es,
diese sanfte Schrift
in ihren mild-lebendigen Zügen,
die uns mit Freude erfüllt!



Zwischendurch stellte ich das Bild auf die Staffelei, weil ich mit einer Freundin telefonieren wollte. Und das Wunder geschah ... ein Regenbogenstreifen wanderte über ihr Gesicht, streifte ihr rechtes Auge. Und ich wusste, dass mein Tun von höheren Kräften unterstützt wird.

Beim Zeichnen höre ich diese Sounddatei aus dem Internet - eine Solfeggio-Frequenz, die die Verbindung zwischen Menschen unterstützt. Ob ihr wohl heute die Ohren klingeln?

Samstag, 9. August 2014

Trilogie beendet!


Nun ist die Kinderportraitserie vollendet. Insgesamt habe ich nun doch fast ein ganzes Jahr (mit vielen langen Pausen) gebraucht. Nicht immer war die Lust zum Zeichnen gleich stark, nicht immer hatte ich Zeit. Ich muss zugeben, die letzte Zeichnung war die schwierigste, weil das Foto sehr dunkel und nicht so kontrastreich war wie die Fotos der Jungen. Aber als Trilogie mit dem Mädchen in der Mitte harmoniert die letzte Zeichnung doch ganz gut mit ihrem etwas abweichenden Charakter.
Nun werde ich in der nächsten Woche zum Copyshop fahren. Alle Bilder werden mit 600 dpi eingescannt und für mich werde ich sie wahrscheinlich auf Leinwand drucken lassen, die auf einen Keilrahmen gespannt ist. Da ich die Kinder kenne, habe ich so eine schöne Erinnerung an sie. Die Originale kommen weit weg ... ;-) 

Ich hüpfe ... ja, ich hüpfe ... vor Freude (ich gebe zu - ich hüpfe eher sitzend auf meinem Bürostuhl)!!!

Wenn ich dann wieder mal Zeit habe, will ich einen alten Menschen zeichnen. Ich habe da so eine Idee ... die Person kann ich leider hier nicht zeigen, denn sie soll überrascht werden.
Es muss interessant sein, die vielen Lebensspuren in einem Gesicht zu erfassen und zu Papier zu bringen. Eine ganz andere Aufgabe!

Oder ob ich mich mal an ein Selbstportrait mache??? Alles offen ...

Dienstag, 5. August 2014

Und immer dabei ... mein geliebter Regenbogen!


Zufällig heute Nachmittag entstanden, weil die Sonne durch einen Glaskristall an meinem Fenster schien ...

Nur noch ein Eckchen ...

Viel fehlt nun nicht mehr. Nur noch ein kleines Eckchen unten links.


Eine weiße Bluse ... niemals ganz weiß, wenn man richtig hinschaut ... eine weißer Rolli, auch nicht schneeweiß ... da muss man mit viel Feingefühl herangehen, um die Schatten richtig herauszubringen. Aber genau solche Stellen machen dann besonders viel Spaß, vorausgesetzt, man ist gut im "Flow". Wenn dabei allerdings ständig jemand hereinkäme und etwas von einem wollte, müsste man abbrechen und einen anderen Zeitpunkt wählen.

Da heißt es dann "mit den Augen wandern" ... hin und her ... vom Foto zur Zeichnung und wieder zurück ... immer wieder beobachten, ob die Abstufungen denen auf dem Original in etwa entsprechen. Bestimmt die Hälfte der Zeichenzeit besteht daher aus Sehen, Sehen und nochmals Sehen. Und dann kommt mein "bester Kritiker" und beurteilt mit. Dabei stelle ich fest, dass er freier herangeht, andere Dinge sieht als ich. Gut so!

Montag, 4. August 2014

Von der Schwierigkeit der Darstellung

Scan oder Foto? Wie lässt sich eine Zeichnung am besten digital wiedergeben? Gar nicht im Grunde genommen. Nichts reicht an die Feinheit des Originals heran. Trotzdem hier einmal zum Vergleich der derzeitige Stand - nie bin ich so recht zufrieden:


Die Scanaufnahme ist zu kontrastreich und lässt sich auch nach digitaler Korrektur nicht so fein darstellen, wie sie im Original erscheint. Das Foto dagegen gerät mir immer zu dunkel. Helle ich es digital auf, so werden die Kontraste zu schwach. Erhöhe ich diese wiederum, müsste ich die Helligkeit wieder ändern. Beides habe ich optimal abgeglichen. Das Ergebnis ist immer verfälscht.
Ich hoffe nur, dass in Kürze im Copyshop die digitale Technik feiner ist als mein Scanprogramm, denn ich möchte für mich ja optimale Kopien haben.

Morgen wird es mit der Zeichnung weitergehen. (Til Mama Th. ... jeg gleder meg sånn til den øyeblikk ... ;-) ... snart!!!)

Sonntag, 27. Juli 2014

Ja! So gefällt sie mir besser ...

Gestern habe ich wieder T. gezeichnet, neu angefangen, dieses Mal mit Bleistiften, aber auch mit Pinseln. Ich habe für mich herausgefunden, dass man Dry Brush und Bleistift sehr gut kombinieren kann. Wenn ich eine Fläche z. B. mit Bleistift vorsichtig schraffiert habe, verteile ich das Graphit anschließend gleichmäßig mit dem Pinsel (Wischtechnik). Dabei entstehen sehr weiche Übergänge. Mit Ölfarbe ist das sehr viel schwieriger, weil Öl auf dem Papier stark haftet und leicht fleckig wird. Da ich großen Wert auf einen weichen, sanften Ausdruck lege, ist für diesen Zweck, für das Zeichnen von Portraits die Kombimethode meines Erachtens geeigneter, außer man beabsichtigt einen anderen Effekt ausdrücklich. Oder mir fehlt noch das Geschick ... das gebe ich zu. Es gibt ja Portraitkünstler, bei denen die Zeichnungen auch mit Ölfarbe nicht fleckig aussehen.

Das neu angefangene Portrait wird T. schon jetzt mehr gerecht, obwohl ich an der Gesichtsfläche noch weiter arbeiten werde. Es ist auch mit Bleistift möglich, das Gesicht noch etwas dunkler zu gestalten, aber das will ich erst entscheiden, wenn alles auf dem Papier ist. So wird sie sich auch in das Kinder-Terzett zeichentechnisch besser einfügen. 


Mittwoch, 18. Juni 2014

Eine erste Übung ...

Heute habe ich mich zunächst intensiv mit verschiedenen Portraitzeichnern im Internet beschäftigt. Was kann man von ihnen lernen? Ich stieß auf eine noch genauere Methode des Zeichnens, das sich Dry Brush Technique nennt. Für diese Methode braucht man bestimmte Pinsel und Ölfarbe. Nun will ich bei dem dritten Kinderportrait nicht von der bisherigen Methode des Zeichnens mit Bleistift abweichen, denn die Bilder sollen zusammen passen, und doch kann ich die Dry-Brush-Methode im Ansatz verwenden. So kann man mit dem weichsten Bleistift eine Fläche auf einem extra Stück Papier dick bemalen und davon mit einem Pinsel Graphit abnehmen, um dann das Gesicht sehr fein zu schattieren. Das habe ich insbesondere bei der Vorübung heute erprobt und es sind tatsächlich viel feinere Schattierungen möglich. Das Ergebnis des heutigen Abends (die Augen sind noch nicht gut gelungen, da ich mich mehr auf das Schattieren konzentriert habe):


Am Freitag komme ich ins Schreibwarengeschäft und werde mir dort noch einige geeignetere Pinsel besorgen. Dann fange ich noch einmal von vorne an, lieber auch bei Tageslicht.

Dienstag, 17. Juni 2014

Nun stehen sie lächelnd beieinander!

Nach langer Zeichenpause am Portrait habe ich heute endlich das zweite Jungenportrait fertiggestellt. Da ist es:


Und so werden sie zu zweit nebeneinander auf der Staffelei stehen, bis auch ihre jüngere Schwester dazu kommt. Damit will ich heute noch beginnen.


Der Anfang ist dabei immer so spannend! Die Augen ... der erste Blick ins Gesicht!

Dienstag, 6. Mai 2014

Misserfolge als nützliche Steine auf dem Weg

Mein heutiges Zeichenpapier betrachte ich als Übungsterrain. Ein Bild wird daraus nicht mehr. Aber zunächst will ich doch zeigen, was ich beabsichtigt hatte:


Dieses Rentierauge, in das ich in finnisch Lappland geblickt hatte, hat es mir einfach angetan. Wenn man ganz genau hinschaut, kann man den Fotografen (meinen Mann) und mich im Auge des Tieres sehen. Genau das wollte ich zeichnen. So lange es um feine Details ging, kam ich ganz gut voran. Aber dann ... das Fell! 
Da ich das Zeichnen mithilfe des Buchs "Garantiert zeichnen lernen" (von Betty Edwards) begonnen hatte, hing ich nun in der Uhr. Ich habe mir bisher noch keine Techniken angeeignet, habe immer versucht, die Vorlage nur genau genug anzuschauen, um sie zu zeichnen. Das funktioniert, so lange es klar abgegrenzte Bereiche gibt, Messbares, Abzirkelbares. Aber wie zeichnet man Fell? 

Also noch einmal ... das Auge lässt mit absichtlich überzeichneter Abstufung bereits erkennen, was darin versteckt ist. Ein detailreiches Zeichnen war erforderlich. Das habe ich schon oft gemacht. 


Doch was nun? Ich kann doch nicht fleckchenweise vorangehen, wenn ich eine ganze Fellstruktur abbilden will. Die Versuche, dies auf unterschiedliche Weise zu bewältigen, füllen nun das Papier, mein Übungsterrain. Und trotzdem komme ich nicht voran mit meiner Methode, die ja eigentlich gar keine ist. Das Ergebnis hier:



Ganz links bin ich mit großen Bleistiftstrichen angefangen. Das gefiel mir nicht. Näher am Auge habe ich es mit kleinen, feinen Strichen versucht, diese mit dem Papierwischer verwischt, dann mit einem Radierstift hellere Partien herauszuholen versucht. Nein ... damit kommt man auch nicht zu einer sinnvoll strukturierten Gesamtfläche. Hm ... mir fehlt einfach die Technik. 
Misserfolg kann zum Aufgeben führen oder zu der Einsicht, dass man etwas zu lernen hat. Ich wähle den zweiten Weg, will weiter vorankommen.
Also werde ich mich mal mit Übungen zum Thema "Tierfell" befassen müssen. Z. B. solche, wie diese hier aus einem Buch:


Ich werde mal weiter in meiner Literatur und in diversen Zeichenzeitschriften nachblättern, was für Übungen und Ratschläge ich noch finde.

Nur Übung macht den Meister!! Also ran ... Fellstrukturen zeichnen üben ...  und die Birke zum Jungenportrait zeichnen (na also, es geht doch was!)

P.S.:
Ich habe auf anderen Rentierfotos noch einmal genau hingeschaut. Man erkennt KEINE Wimpern! Das, was ich für Wimpern hielt, müssen einzelne längere Fellhärchen sein, die sich im Augapfel spiegeln.

Ein Zweitprojekt, das mich schon lange reizt


Was das wohl werden wird???
Ein Versuch ... keine Ahnung, ob es klappt, aber man muss auch mal was probieren.

Montag, 5. Mai 2014

Jeden Tag ein Stück weiter ...


Heute wurde der Pulli fertig. Rechts musste ich improvisieren, da auf dem Foto ja eine Birke steht, die ich auf der Zeichnung links anbringen will. Aber ich denke, der Pulli ist auch auf der rechten Seite realistisch geworden. Jetzt, wo die Zeichnung schon so weit fortgeschritten ist, gönne ich mir beim Digitalisieren zum Abschluss immer ein kleines Bonbon ... das Erfinden eines (digitalen) Bilderrahmens. Heute habe ich ein dezent zurücktretendes Schrägschnittpassepartout gebastelt, das die Zeichnung nur fein unterstreicht und sie mit seiner Wirkung nicht überlagert.


Hallo, Ihr zwei,

so steht Ihr hier bei mir jeden Abend fröhlich nebeneinander an die Wand gelehnt. Es wird nicht mehr lange dauern, dann werdet Ihr Eure jüngere Schwester in Eure Mitte nehmen ... ;-)

Das gerahmte Bild ist ein Schwarzweißfoto, dieses ist ein Farbfoto.

Freitag, 2. Mai 2014

Der Kapuzenpulli entsteht


Heute hatte ich nach dem Fotografieren und Hochladen Spaß daran, dem immer weiter wachsenden Bild schon einen schönen Rahmen zu verpassen. Dazu habe ich MS PhotoDraw verwendet. Auch die Zeichnung habe ich leicht in der Hintergrundfarbe getönt. So wirkt sie etwas weicher.
Links wird die Birke entstehen, spiegelverkehrt, damit die Zeichnungen der beiden Brüder besser miteinander harmonieren.
Es ist immer wieder ein eigenartiges Gefühl, sich einem Menschen auf einem Blatt Papier so nah zu fühlen, ihm in die Augen zu schauen, als würde er vor einem sitzen. Dies intensiviert sich um so mehr, je entspannter man ist und je weiter das Bild sich entwickelt.
Nachdem ich den PC herunterfahre, sitze ich jedes Mal noch eine Weile mit meinem Werkzeug vor der Zeichnung und korrigiere Schattierungen, kleinste Nuancen nur, die vermutlich niemand sieht, die aber doch manchmal noch entscheidende Veränderungen bringen. Das können z. B. Reflexe im Haar sein oder Falten, die der Stoff wirft und die noch nicht deutlich genug hervortreten. Erst das Zurücktreten und die Wahrnehmung des Gesamteindrucks lässt manchmal kleine Fehler oder Schwächen erkennbar werden.

Mittwoch, 30. April 2014

Jungenkopf ausgearbeitet

Heute hatte ich mal wieder richtig Zeit und Ruhe. PC an, eine schöne Relaxmusik eingestellt ... dann kann ich mich so richtig schön versenken und SEHEN, WAHR-NEHMEN. Heute war das besonders wichtig, denn dieses Jungengesicht stellt ganz eigene Anforderungen, die netten Sommersprossen nämlich. Einerseits wollte ich sie nicht zu sehr einzeln darstellen und doch sollte das Gesicht auch in der Zeichnung so fröhlich aussehen wie in der Realität. Ich denke, so kann es nun bleiben. Auch das Haar habe ich deutlicher herausgearbeitet. So gefällt er mir schon, der hübsche E. ...


Und hier ein Vergleich der beiden letzten Zeichenstadien:


Hier werden die feinen Veränderungen besser deutlich. Man vergleiche die Schattierungen im Gesicht, die der Fläche mehr Tiefe verleihen, dann die Sommersprossen, das Haar. Der nächste Schritt ist der Kapuzenpulli. Ich freue mich schon drauf!

Freitag, 18. April 2014

Der Kopf ist ganz

E. hat nun seinen vollständigen Kopf bekommen. Jetzt beginnt die Feinarbeit. Das Haar braucht mehr "Gewicht", dem Gesicht fehlen noch die lustigen Sommersprossen. Die Grauwerte müssen noch einander angepasst werden. 


E. und seiner Familie wünsche ich ein frohes Osterfest und danke für die liebe Mail!