Publicon

http://art-reich.blogspot.de/
Posts mit dem Label Buchillustration werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Buchillustration werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 16. Juni 2022

Buchillustrationen - Schule. ECHT. LUSTIG.


 ISBN: 978-3-7108-0393-2

Ich habe wieder gezeichnet!!!

Es gab einen ganz besonderen Anlass: Ich habe ein Buch geschrieben. Es heißt "Schule. ECHT. LUSTIG." und ist im Buchhandel erhältlich. Es handelt sich um mehrere amüsante Kurzgeschichten aus meiner Dienstzeit als Grundschullehrerin:

Kindermund, Komik, Koinzidenz. Es sind diese drei "K", die die 12 Kurzgeschichten dieses Büchleins verbinden. Sie wurzeln alle in dem Lebensbereich, den die meisten Menschen kennen, weil sie selbst einen großen Teil ihres Lebens dort verbracht haben: in der Schule. In jeder der erzählten Anekdoten geht es um Kommunikation, deren Inhalt auf Missverständnissen, kindlichen Erkenntnissen und Verhaltensweisen, Situationskomik und Zufällen beruht. Wer hätte gedacht, dass Schule so lustig sein kann? 

Zu den Geschichten habe ich folgende Illustrationen gezeichnet, die in dem Buch abgedruckt sind:

 

"Weisheit ist ohne Alter"

"Am Anfang war ... das Internet"

"ICHBIN das lebendige Brot"

"Der ultimative Superwitz"

"Schnaps - war nicht sein letztes Wort"

"Trauriges Lehrerleben"

"Zu dick!"

"Der ultimative Superwitz"

Als Vorlage dienten mir Fotos oder meine Vorstellung.

Samstag, 1. Oktober 2016

Knut hat einen Hintergrund bekommen - es brennt!

Endlich habe ich die Illustration von Knut Nissedal vor brennendem Mittsommernachtsfeuer fertig gezeichnet. 


In der Mittsommernacht des Nordens ist es nicht dunkel und doch musste sich das Feuer vom Hintergrund absetzen. Eine nicht ganz einfache Aufgabe. Schwarz verkohltes und noch glühendes Holz, hell lodernde Flammen, die passenden Lichtreflexe und die Schatten unter der Rolle - alles musste bedacht werden. Auch Knut musste von rechts heller erscheinen als von links, dazu reflektiert ja auch das weiße Papier auf Bart und Gesicht. 
So habe ich das Bild seitenfüllend (A5) nun in meinen Märchentext eingefügt. 

Montag, 1. August 2016

Märchenillustration

Lang ist's her ...

bereits 1990 schrieb ich das Märchen "Die Zaubertapete". Das Manuskript schickte ich vor etwa einem Monat an einen kleinen Verlag. Es wurde angenommen, es gefiel und sollte gedruckt werden. Allerdings hatte ich nicht gewusst, dass ich an einen Zuschusskostenverlag geraten war, bei dem man die Druckkosten selbst bezahlen muss. Und da der Betrag im vierstelligen Bereich lag, wird es nicht zu einem Vertrag kommen. Das ist mir für mein Märchenprojekt zu teuer. Ich werde nach anderen Lösungen suchen. Im Oktober will ich zur Frankfurter Buchmesse fahren und mich dort mal umschauen.

Bis dahin habe ich mir vorgenommen, das Märchen zu illustrieren. Heute habe ich den Zwerg gezeichnet, der bei der Mittsommernachtsfeier aus dem Feuer springt und die weiße Tapetenrolle überreicht. Das Feuer fehlt noch ...

Der Zwerg (Nisse) heißt Knut Nissedal, denn dort war sein Zuhause, bevor er mit mir nach Deutschland kam. Als Modell leistet er mir gute Dienste. Auf der Zeichnung trägte er die weiße Rolle, die natürlich im Verhältnis zu seiner Körpergröße viel zu groß ist.
 


Wenn ich das Feuer gezeichnet habe, das in den Hintergrund kommt, gehe ich auf die Suche nach einem Jungen im Grundschulalter, dem der Zwerg im Bett etwas ins Ohr flüstert. Ob ich mal unseren Nachbarjungen frage? Er ist sieben Jahre alt.

Sonntag, 20. Oktober 2013

Ein Projekt - gewürzt mit Liebe

In Kürze hätten meine Eltern diamantene Hochzeit (60 Jahre) gehabt. Hätten ... denn mein Vater ist ja nun vor mehr als einem Jahr "auf die andere Seite" gegangen. Natürlich ist meine Mutter sehr traurig, nach so langer gemeinsamer Zeit diesen Tag allein verbringen zu müssen. Da sie mich schon mehrmals gefragt hat, ob ich nicht irgendwo noch Bilder hätte, auf denen mein Vater zu sehen ist, forschte ich nach pictures unplugged und fand in alten Alben und in meinen Dateien doch noch allerhand Brauchbares. Daraus möchte ich für sie nun ein schönes Album gestalten und dabei das neu entdeckte Tangle-Design verwenden.

Hier zunächst das Album, das auf der Vorderseite eine kleine Aussparung hat, hinter die ich das Hochzeitsfoto meiner Eltern aus dem Jahr 1953 geklebt habe.


Auf der nächsten Seite habe ich diese Doppelherzformation gezeichnet. Zwei Herzen, die sich wechselseitig überschneiden und in ihrer Schnittmenge eine tiefe innere Verbindung - ein geflochtenes Bänderwerk - erschaffen haben.



Am Ende des Albums hat sich dann das Doppelherz gefüllt mit vielen individuellen Mustern, die in der Schnittmenge ein Lebenswerk ergeben, zu dem im realen Leben z. B. die Kinder einer Beziehung zählen. Für die Mustergestaltung habe ich die zuerst gezeichnete Version gescannt und ausgedruckt und dann weiter ausdifferenziert. 




Montag, 13. Mai 2013

Korrektur

Dem weisen Lehrer zur Illustration meines Märchens habe ich einen anderen Ausschnitt verpasst. Trotzdem steht fest, dass ich ihn noch einmal zeichnen werde. Er ist mir zu gedrungen und den Brunnen möchte ich auch anders gestalten. Die vorläufige Version sieht - nach leichter digitaler Streckung und Ausschnittänderung nun so aus:


Vorher so:


Tipp:
Ein Bild anklicken,
dann das Scrollrädchen der Maus (so vorhanden) rauf und runter rollen,
dann wechseln die beiden Bilder hin und her.
Dabei werden alle Unterschiede vor und nach der Korrektur gut erkennbar.


Freitag, 10. Mai 2013

Für heute zufrieden ...

Nun habe ich doch noch ein paar Kleinigkeiten verbessert. Das ist ja das Schöne an Bleistiftzeichnungen, dass man immer korrigieren kann.


Die Augen schauen den Leser an, der rechte Arm wurde korrigiert, auch die Hand sieht so natürlicher aus. Der Mund lächelt weise, nachdem er bei der ersten Version sehr mürrisch wirkte.



Was minimale Veränderungen im Gesichtsausdruck bewirken, wird hier sehr deutlich.



Merlin, so gefällst Du mir!


Und ausgedruckt habe ich die letzte Version auch:


Donnerstag, 9. Mai 2013

Neue Illustration

Wie schwer es ist, etwas aus der Vorstellung zu zeichnen, wird einem erst bewusst, wenn man einen Menschen in einer bestimmten Haltung zeichnen möchte. Daher habe ich mir ein Bild im Internet angesehen und es als Anhaltspunkt genommen. Und trotzdem bin ich mit dem Ergebnis noch gar nicht so richtig zufrieden. Lupo nörgelt herum. Er weiß, dass ich noch weit weg vom Können bin und noch viel Zeit brauche um mich zu verbessern. Ringa ist trotzdem schon ganz zufrieden, weil es ihr Spaß gemacht hat. Deswegen hat sie auch das Bildchen schon in den Märchentext eingefügt. Nur spielt gerade der Drucker nicht mit. Dabei hätte ich zu gern auf dem Papier gesehen, wie das Bild im Text aussieht ... auch da heißt es: Geduld, Geduld!

Aber hier nun erstmal die Zeichnung:


In welchem Zusammenhang steht dieser Mensch? 
Er begegnet mir als weiser Lehrer hinter der Tür in den kleinen Raum, in dem es so hell ist. Dort erwartet er von mir, dass ich einen Aufsatz schreibe. Dabei soll ich mich nicht mit einem Problem befassen oder in einer Erörterung Pro und Contra zu einer Thematik gegeneinander abwägen, sondern in die Tiefe des Brunnens hinabsteigen, aus dem alle Menschen ihr Lebenswasser schöpfen, in den Brunnen der Weisheit, wo mir dann etwas Bedeutungsvolles entgegenleuchtet ...

Lupos Kritik an der Zeichnung:
  • Kopf und Körper des Menschen sind proportional nicht einheitlich
  • Die beiden Arme passen nicht gut zusammen (der rechte Arm ist oben zu schmal)
  • Der Ausschnitt des Pullovers ist nicht besonders gut gelungen
  • Ein Blick in die Augen des Lesers wäre besser gewesen (wie auch immer der zu zeichnen zu sein wäre); der Blick wirkt sehr versunken
  • Die Hand wirkt noch sehr wenig differenziert - da hast du schon Besseres zu Papier gebracht
  • Der Brunnen ist nicht gut als solcher zu erkennen - dazu ist auf jeden Fall der Text notwendig
  • Das Heft und die Schrift darin hast du, RINGA, (nur nach Gefühl - völlig ohne Vorlage!) ganz gut hinbekommen
  • Es ist dir auch gelungen, den Menschen als weise darzustellen (Gesichtszüge, Bart, Frisur) 
Kleine Zugabe: Der weise Lehrer, bearbeitet mit PhotoDraw, mit dem Effekt "Diffuses Licht", dazu bei der Gelegenheit die Ergänzung eines passenden Rahmens (der nicht im Text erscheinen wird).


Der diffuse Effekt gefällt mir sogar besser, denn er macht die Zeichnung märchenhafter. Vielleicht sollte ich ihn auf alle Illustrationen anwenden. Das wird noch zu überlegen sein.

Donnerstag, 25. April 2013

Kleine Zeichnung zum Üben


Beim Zeichnen habe ich ein wenig mehr in den Becher hineinsehen können, als es die Kamera tut. Während ich den Becher gezeichnet habe, kam noch Licht durch das Fenster hinter dem Becher. Ich finde es deutlich schwieriger, Realobjekte abzuzeichnen als Fotos von Objekten. Die drei eingeprägten Rundumdellen z. B. hätte ich vom Foto sicher besser erfasst. Die Spiegelungen sahen nicht so aus wie auf dem Foto, weil die Lichtverhältnisse ja anders waren.

Ringa und Lupo sind ganz zufrieden und freuen sich auf die nächsten Buchillustrationen. Dieses Bildchen war nur eine kleine Zeichenübung am Abend.

Heute Morgen habe ich mir ein norwegisches Kinderbuch angesehen, das ich mir im letzten Urlaub zugelegt habe. Ich möchte hier mal zeigen, was Illustratoren können müssen, wenn sie ein Buch bebildern wollen. Ich bin sicher, dass es mir so auch gelingen wird ...


In Kürze werde ich mir solche Körpermodelle bestellen, die es für Mann, Frau und Kind gibt. Daran kann man Körperhaltungen studieren, sie dünn vorzeichnen, um sie dann mit Kleidung etc. zu ergänzen. Die Personen in meinem Märchen möchte ich beim Zeichnen nicht umgehen müssen, weil mir die Körperproportionen nicht gelingen.


Den Becher möchte ich jetzt noch gern in einem Rahmen sehen:



Mittwoch, 24. April 2013

Noch eine einfache Illustration

Mein Märchen beginnt mit einem Prolog, der die Kernaussage des Märchens vorwegnimmt, zu einer Weisheit verdichtet, um dem Leser anschließend zu ermöglichen, in der Märchenhandlung selbst zur im Prolog vorweggenommenen Erkenntnis zu kommen. Dazu bedurfte es einer weißen Tapete, auf der der Prolog erscheinen soll, denn die Tapete spielt in meinem Märchen die Hauptrolle, dient als Zaubermittel, um das sich das ganze Märchen rankt.
So habe ich flugs ein abgerolltes Tapetenstück gezeichnet, auf dem der Prologtext erscheint:



Die Zeichnung habe ich eingescannt, sie in eine passende jpg-Datei umgewandelt und sie dann - schwupps - in den Hintergrund des bereits in Word geschriebenen Textes eingefügt. So sieht das Ergebnis dann aus:



Ich bin begeistert davon, wie man so etwas heutzutage alles mit dem Computer zusammenfügen kann. Als Kind habe ich immer von solchen Möglichkeiten geträumt - wirklich! Dabei gab es noch nicht einmal die Großrechner, die ich später während des Studiums in der Uni immer bestaunt habe - ganze Säle mit Serien von Schränken. Vermutlich kann mein vergleichsweise winziges Smartphone heute schon bessere Leistungen bringen als solch ein Schrank.

Wie meine Kindheitsträume konkret aussahen und was mich darauf brachte?

Es gab damals so ganz einfache Zaubertafeln wie diese hier (hach, ist die schön, verglichen mit meinem damaligen Spielzeug). Meine war viel einfacher, hatte einen blauen Rand aus fester Pappe und man schrieb oder malte mit einem spitzen Gegenstand darauf. Auch mit dem Fingernagel hat das funktioniert. In der Tafel befand sich als unterste Schicht eine dünne Metallplatte, darauf eine blaue Wachsschicht, dann kam eine Schicht dünnes Pergamentpapier, darauf noch eine durchsichtige Folie. Wenn man nun mit dem spitzen Gegenstand auf der Folie malte, drückte dieser das Pergamentpapier fest auf die Wachsschicht, die sich mit dem Papier verklebte und an diesen Stellen dunkel durch das Papier hindurchschien. Wenn man die Tafel aus dem Papprahmen seitlich herauszog, trennte eine fester Pappstreifen die Pergament- von der Wachsschicht und man konnte die leere Tafel erneut beschriften. Das animierte mich zum Träumen von einem solchen Rahmen, auf dessen Rand es Tasten gäbe, mit denen man alles Mögliche auf der Fläche erscheinen lassen und wieder löschen könnte. Ich erfand in meinen Träumen ein iPad! Die Befehlsfunktionen sind heute sogar tatsächlich teils auf dem Rand untergebracht!

Ebenso träumte ein großer französischer Theologe und Philosoph, Teilhard de Chardin, das Internet voraus. Er nannte es "ein technisches Gehirn für die Welt", sprach von der "Noosphäre". Chardin lebte Ende des 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts!

Zum Thema Internet erlebte ich als GS-Lehrerin eine nette Anekdote:

Im Sachunterricht der vierten Klasse ging es um die Kommunikationsmöglichkeiten während meiner Kindheit. Ich erzählte von Telefonen, die an der Wand hingen, die eine Wählscheibe hatten, dass man von Computern höchstens vage Träume hatte (s. o.) usw., als sich ein Mädchen meldete und fragte:
Also, ich kann mir das ja alles irgendwie vorstellen, aber eins verstehe ich nicht: Wie ist man denn da ins Internet gekommen, wenn es noch keine PCs gab?

Welt ohne PC - so gerade eben noch denkbar - aber das Internet hat doch der liebe Gott am 8. Schöpfungstag erfunden, oder? ;-)

Eine erste Illustration


Diese Zeichnung soll ein von mir geschriebenes Märchen illustrieren. Viele andere Illustrationen werden also noch folgen. Hier lege ich nicht so großen Wert auf absolute Genauigkeit. Es darf ruhig etwas schräg und dilettantisch zugehen. Das unterstreicht die Lebendigkeit des Märchens. Im Text macht sich das Bildchen schon richtig gut - hier ein erster Eindruck:


Hier habe ich heute gelesen, dass man so ein Büchlein bei Kindle selbst veröffentlichen könnte. Eine interessante Möglichkeit ... mit der werde ich mich beizeiten mal beschäftigen. 

Eine Stunde später ...

ich hatte es mir schon gedacht: Es gibt noch viele andere Möglichkeiten, heutzutage ein Buch zu veröffentlichen. Na denn ... nun wird erstmal illustriert ... und vor allem weiter Zeichnen geübt!