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Montag, 26. Mai 2014

Ein paar Details ergänzt

Heute habe ich meine Effektstifte (letzten Winter vom Tschibo-Regal im Supermarkt gekauft) noch einmal zur Hand genommen und die Grußkarte etwas dekoriert. Als ersten Versuch finde ich die Karte schon verwendbar, habe aber selbst noch allerhand Kritik daran. Die vergrößerte Darstellung macht deutlich, was ich meine.

Leider ist mein schwarzer Micropen von Sakura schon leer gezeichnet (habe mir bereits neue bestellt, liebe TV) und der verwendete Fineliner ist nicht wasserfest. So verlief die mit Pinsel nass vermalte Buntstiftfarbe, was - zumindest, wenn man genau hinschaut - unschön aussieht.

Auch möchte ich diese Art des Zeichnens noch üben, um sicherer und souveräner darin zu werden.

Die einzelnen Bildunterschriften erklären die Anwendung der Effektstifte.


Betonung der Blütenspitzen mit weißem Plusterstift

Anbringen von silbernen und goldenen Perlen mit dem Perlenstift

wie oben

silberner und goldener Perlenstift zieren die Blüten

weißer Plusterstift zum Betonen der Herzblattspitzen

mit Metallglanzstiften in Rot, Grün, Blau hinzugefügte Effekte auf den Samtblütenranken

die andere Seite

und die fertige Karte (der untere Schriftzug ist digital ergänzt)

Freitag, 3. Januar 2014

Ein Wunderwerk der Natur!

In meinem Gartenblog habe ich eine Christrose gepostet (<-- klick), die seit einigen Tagen in unserem Garten aufgeblüht ist. Zu gern würde ich sie zeichnen ... mal sehen, ob ich die Zeit dazu finde.

Donnerstag, 24. Oktober 2013

So gefällt's mir

Inspiriert durch das Heft "Freude am Zeichnen" Nr. 16

Noch den Namen einfügen ... fertig!


Eine Geburtstagskarte

Meine Tante hat nächste Woche Geburtstag. Sie wird ... seht selbst ...


Nun kommt der nächste Schritt. Soll die Karte farbig werden? Oder schraffiere ich die im Hintergrund liegenden Felder?
Mit meinem guten alten PhotoDraw habe ich ein wenig experimentiert.

Kolorieren der Hintergrundfelder in mehreren Schritten

Setzen eines zusätzlichen Farbakzents
 Alles ganz nett, aber für meine Tante doch wohl etwas zu poppig ...

Einsetzen von Strukturen in Brauntönen ... gefällt mir besser für den gedachten Zweck

Dem kann man auch noch ein leichtes Relief verleihen
Mit digitaler Bildbearbeitung lassen sich unzählige Versionen kreieren. Ich drucke mir jetzt aber erstmal die SW-Version aus, werde den Hintergrund mit unterschiedlichen Schraffuren versehen und dann evtl. nur die Zahlen kolorieren. Das Ergebnis lässt sich wiederum einscannen und auf Fotoglanzpapier ausdrucken. Ich bin jetzt selbst gespannt, wie es weiter geht.

Dienstag, 20. August 2013

Tulip in progress


Die Farbstiftarbeiten sind abgeschlossen. Nun bin ich für die Steigerung der Dynamik mit einem feinen Pinsel diagonal von Ecke zu Ecke den Regenbogenfarben folgend über das Papier gefahren. Diese Spuren werden zum Schluss nur ganz dezent angedeutet sein, weil ich die Farbfelder ja auch noch mit dem Pinsel vermale. 
Im rechten unteren Quartal des Bildes kamen die Farben nicht passend zusammen. Fein! Genau das fehlte dem Bild noch. Das ist der Punkt, an dem das System ins leblose Schwarz-Weiß abstürzt, der aber eigentlich Initiativmoment für den anstehenden Wandel ist.
So wie ein Mensch niemals gesund stirbt, sondern zuvor mehr oder weniger krank ist und ins Leiden abgleitet, durch den Tod dann erlöst wird, so gerät auch das farbige Spiralwerk in einen fehlerhaften Moment hinein, der das Ende vom Ende einläutet und damit einen Neuanfang auf der nächsten Ebene möglich macht - das Explodieren der Tulpe aus dem Zusammenbruch der Mitte.

Hier die noch recht deutlich sichtbaren Spiralen:


An einigen Stellen rechts im Bild habe ich bereits mit dem Nassvermalen begonnen. Die Schwarz-Weiß-Felder werden nach dem Trocknen am Schluss zart über den Farben weiter fortgeführt werden. Auch dabei wird der Fehler auftauchen - der Fehler im System, der auch System des Universums ist. Wer sich weiter in dieses Thematik vertiefen möchte, der klicke hier und wundere sich ... eine humorvolle Art, die Welt zu erklären!
Übrigens ist der Fehler auf meinem Bild entstanden, weil ich nicht darauf geachtet habe, eine gerade Zahl von nach außen führenden Linien zu zeichnen. Vielleicht ist Gott auch nicht vollkommen - wer weiß? Ein Fehler als Daseinsursprung ... ? 

Montag, 19. August 2013

Auf der Staffelei

Manchmal ist es gut, wenn man ein angefangenes Bild einfach stehen lässt. Vor allem dann, wenn einen die Lust zum Malen nicht weiter treibt. Dann kann es passieren, dass man mit einem bestimmten Thema beschäftigt ist und das angefangene Bild plötzlich als geeignete Projektionsfläche zur Auseinandersetzung damit erkennt. Eine ganz neue Richtung bekommt das Bild dann, ganz anders als ursprünglich gedacht. Was ich damit genau meine, werde ich bei Fertigstellung noch umfangreich erläutern. So viel schon mal: Es geht um das Überwinden von Krisen, wie sie jeder Mensch durchlebt. So wird in meinem Tulpenbild Realistisches mit Spirituellem vermischt. Heute Abend habe ich mir eine Pause verordnet. Das bisherige Ergebnis zeige ich aber schon mal:


Die äußeren Kreise werden immer weiter ins Schwarz-Weiß-Kontrastierende übergehen. Die Farbfelder sollen noch nass bearbeitet werden, so dass sie mehr und mehr im Schwarz-Weiß-Kontrast und damit in der Leblosigkeit landen ... nein, mehr verrate ich noch nicht.

Samstag, 3. August 2013

Hommage an meinen Vater-selig - ORANGE

Letzte Nacht begegnete mir mein Vater nach langer Zeit mal wieder in einem Traum, nachdem er uns vor fast eineinhalb Jahren verlassen hat. Er holte mich darin vom Bahnhof ab und umarmte mich herzlich. Er trug ein Hemd in kräftigem Orange. Als ich an mir heruntersah, erkannte ich, dass auch ich ein orangefarbiges Oberteil trug. Was für ein schöner Traum! Seiner Kernaussage folgend suchte ich heute etwas Orangefarbiges zum Malen und fand in meinen Blumendateien eine Tulpe in Rot-Gelb-Orange, die ich zu zeichnen begann. 

Dieses Mal setzte ich mich zum Zeichnen direkt vor den PC:


Ich zeichne dieses Mal farbig mit meinen Aquarellbuntstiften, die ich teilweise nass vermale, teilweise zum Zeichnen von Details auch trocken verwende. Hier der Beginn:


Das Zeichnen mit Buntstiften empfinde ich als schwerer, weil ich für die Schatten keinen Papierwischer verwenden und auch nichts mit dem Radiergummi korrigieren kann. Die farbigen Blattstrukturen muss ich sehr konzentriert anlegen, weil sie nicht mehr abänderbar sind.

Donnerstag, 2. Mai 2013

Kleines Geschenk für eine Freundin

Morgen treffe ich sie wieder, die gute Renate, die mich neulich fragte, ob ich nicht mal so ein hübsches Stiefmütterchengesicht zeichnen könne. Gefragt - getan ...
Ich habe mit Absicht ein Gesichtchen herausgesucht, das nicht perfekt ist - a little bit damaged. Das Zeichnen von Perfektem macht viel weniger Spaß. Unvollkommenheit lässt ein Motiv viel lebendiger erscheinen. So war das eine obere Blütenblättchen von diesem Exemplar nicht mehr ganz vollständig und außerdem hier und da ein wenig nach hinten umgeknickt.


Renate zu Ehren bekam das Blümchen deren Namen. Nun soll es auch noch gerahmt werden - nein, nicht wirklich, nur virtuell. Wobei ich von den digitalen Möglichkeiten immer wieder begeistert bin.


Gezeichnet habe ich das Gesichtchen bei pastoraler Musik und einem Duftöl in der Luft, das den Namen Engelslicht trägt. Ringa (Rechtshirn) war völlig weggetreten und Lupo, der (linke) Kritiker hat heute mal nichts auszusetzen. Alles in Balance!

Ach ja ... fast hätte ich es vergessen ... das Stiefmütterchen hat unten drei gelbe Blütenblätter, die beiden oberen sind blauviolett.