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Montag, 21. Juli 2014

Kritik - transparent gemacht

Nein, ich bin noch nicht fertig. Aber mir ist eben eine Idee gekommen, wie ich zeigen kann, was an meiner Zeichnung noch zu kritisieren ist. Man sieht es auch so, weiß aber vielleicht nicht genau, woran es liegt. Lege ich das Originalfoto digital auf die Zeichnung und erhöhe nach und nach die Transparenz des Originalfotos, so kommt die Zeichnung immer mehr zum Vorschein. Dabei wird sichtbar, was noch nicht passt oder woran genau es nun liegt, dass ich das Gefühl habe, dass etwas noch nicht stimmt. Ich empfehle, das erste Bild anzuklicken. Es wird sich ein neues Fenster öffnen, in dem man durch Scrollen mit der Maus alle Bilder in Folge vorwärts oder rückwärts sehen kann.












Der Streifen an der linken Seite macht sichtbar, wie weit ich das Foto bereits transparent gemacht habe - ein kleiner Trick ...

Eigentlich stimmt alles schon recht gut, aber das vom Betrachter aus rechte Auge sitzt etwas zu tief und ist eine Winzigkeit zu groß. Der Mund geht auf dem Foto rechts etwas hoch, auf der Zeichnung ist er zu gerade.

Da ich die Zeichnung mit Bleistift wiederholen werde, kann ich auf diese Fehler von Anfang an achten.

Ansonsten bin ich dafür, dass dies meine erste Öl-Portraitzeichnung mit Pinsel ist, schon recht zufrieden mit mir.

P.S.:
Ich habe jetzt selbst die Bilderserie mehrmals hintereinander vorwärts und rückwärts durchgescrollt. Dabei ist mir aufgefallen, dass das Mädchen im Original deutlich kräftiger lächelt. Mein bester Kritiker hat es im Gefühl gehabt: "Irgendwie hast du ihren inneren Ausdruck noch nicht getroffen. Das ist nicht wirklich T.!"

Freitag, 2. Mai 2014

Der Kapuzenpulli entsteht


Heute hatte ich nach dem Fotografieren und Hochladen Spaß daran, dem immer weiter wachsenden Bild schon einen schönen Rahmen zu verpassen. Dazu habe ich MS PhotoDraw verwendet. Auch die Zeichnung habe ich leicht in der Hintergrundfarbe getönt. So wirkt sie etwas weicher.
Links wird die Birke entstehen, spiegelverkehrt, damit die Zeichnungen der beiden Brüder besser miteinander harmonieren.
Es ist immer wieder ein eigenartiges Gefühl, sich einem Menschen auf einem Blatt Papier so nah zu fühlen, ihm in die Augen zu schauen, als würde er vor einem sitzen. Dies intensiviert sich um so mehr, je entspannter man ist und je weiter das Bild sich entwickelt.
Nachdem ich den PC herunterfahre, sitze ich jedes Mal noch eine Weile mit meinem Werkzeug vor der Zeichnung und korrigiere Schattierungen, kleinste Nuancen nur, die vermutlich niemand sieht, die aber doch manchmal noch entscheidende Veränderungen bringen. Das können z. B. Reflexe im Haar sein oder Falten, die der Stoff wirft und die noch nicht deutlich genug hervortreten. Erst das Zurücktreten und die Wahrnehmung des Gesamteindrucks lässt manchmal kleine Fehler oder Schwächen erkennbar werden.

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Ich übe, übe, übe ...

Bis jetzt übe ich noch. Nein, was ich bis jetzt gezeichnet habe, wird noch nicht das Portrait. Nachdem ich heute Morgen festgestellt habe, dass mir die Augen doch nicht so richtig gefielen, habe ich sie neu begonnen. Was ich heute gezeichnet habe, sollen auch noch Übungen sein. Auch Mund und Nase werde ich erst üben. Ich bezeichne das als Studien. Erst, wenn mir alles gut gefällt, werde ich richtig loslegen. Ich empfinde es wie eine Aufwärmübung beim Sport. Wenn man sich nicht erst die Muskeln erwärmt, ist die Verletzungsgefahr zu groß. Beim Zeichnen ist die Gefahr zu groß, dass man nachher viel zu viel radieren muss. Und der Junge, den ich zeichne, der soll richtig gut werden. Das hat besondere Gründe ... (som er privat).

       


       

Zum Vergleich habe ich mal alle vier Zeichnungen eingefügt. Die beiden oberen Augen habe ich gestern gezeichnet, die beiden unteren heute. Sie sind viel klarer, strahlen mehr. Die Iris lässt erkennen, dass sie Teil eines Glaskörpers ist. Ich habe mit härteren Bleistiften gezeichnet, weniger den Papierwischer benutzt. Insgesamt wirken die Schattierungen feiner, die Übergänge sind weicher. 

Für heute ist genug geübt. N. kann schlafen gehen ... ;-)

Montag, 13. Mai 2013

Korrektur

Dem weisen Lehrer zur Illustration meines Märchens habe ich einen anderen Ausschnitt verpasst. Trotzdem steht fest, dass ich ihn noch einmal zeichnen werde. Er ist mir zu gedrungen und den Brunnen möchte ich auch anders gestalten. Die vorläufige Version sieht - nach leichter digitaler Streckung und Ausschnittänderung nun so aus:


Vorher so:


Tipp:
Ein Bild anklicken,
dann das Scrollrädchen der Maus (so vorhanden) rauf und runter rollen,
dann wechseln die beiden Bilder hin und her.
Dabei werden alle Unterschiede vor und nach der Korrektur gut erkennbar.


Freitag, 10. Mai 2013

Für heute zufrieden ...

Nun habe ich doch noch ein paar Kleinigkeiten verbessert. Das ist ja das Schöne an Bleistiftzeichnungen, dass man immer korrigieren kann.


Die Augen schauen den Leser an, der rechte Arm wurde korrigiert, auch die Hand sieht so natürlicher aus. Der Mund lächelt weise, nachdem er bei der ersten Version sehr mürrisch wirkte.



Was minimale Veränderungen im Gesichtsausdruck bewirken, wird hier sehr deutlich.



Merlin, so gefällst Du mir!


Und ausgedruckt habe ich die letzte Version auch: