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Montag, 19. August 2013

Donnerstag, 20. Juni 2013

Mittwoch, 12. Juni 2013

Traum und Wirklichkeit


Nachdem ich vom gezeichneten Ausschnitt unseres Gartens ein Foto gemacht und dieses neben meine Skizze gesetzt hatte, konnte ich mir ein lautes Lachen nicht verkneifen. Interessant, wie man als noch ungeübter Skribbler die Wirklichkeit wahrnimmt. Aber macht das nicht gerade den Charakter einer Skizze aus, dass sie eben nicht exakt ist, sondern die persönliche Wahrnehmung zum Ausdruck bringt?

Dienstag, 11. Juni 2013

Irgendwie lustig ... diese Farben!

Viel Zeit zum Malen habe ich heute nicht gehabt, nur das Kolorieren ist etwas fortgeschritten. Beim Stöbern nach anderen Kunstblogs im Internet stieß ich heute auf eine Zeichnung, bei deren Betrachtung ich kurz lachen musste ... da hat auch jemand einfach drauflos geskribbelt ... das Ergebnis gefiel mir auf Anhieb. Ich will in Zukunft auch etwas mutiger sein und unterwegs öfter mal draufloskritzeln. Auch Gekritzeltes kann seine ganz eigene ansprechende Wirkung haben, auch wenn's nicht perfekt ist.


Sagte heute eine Bekannte zu diesem angefangenen Bild: "Das gefällt mir, das ist so lebendig! Die Babyzeichnungen sind dagegen so genau und auch so zart."

Auf dem Sommerbild ist unser Kirschbaum zu sehen mit dem grünen Vogelhäuschen, in dem dieses Jahr Spatzen wohnten. Im Hintergrund links steht ein Terracottatopf mit einem zu einer Säule geschnittenen Buchsbaum. In dem Buchsbaum steckt ein rostiges Dekogestänge mit Blütenformen daran. Der Haufen links davor ist der Rest vom Fällen zweier Zypressen, zersägte Baumstämme und viele Zweige. Der Baumschnitt muss noch geschreddert und verteilt bzw. entsorgt werden. Am Kirschbaum liegen dicke Steine aus Norwegen. Vorne rechts habe ich ein kleines Rundbeet mitten im Rasen, das von Steinen eingefasst ist. Dort steht ein kleiner grauer Steinengel, der zwei Körbe in den Händen hält. In dem Rundbeet steckt ein rostiger stilisierter Baum mit 5 Glaskerzenhaltern daran. Der Baum steht deshalb so hoch, weil zwischen dem Grundstück und der Straße dahinter ein erheblicher Höhenunterschied ist. Die Straßenfläche verschwindet auf dem Bild hinter der schrägen Böschung, als Nächstes sieht man erst den Weg zum Nachbarhaus.

Das Bild wird bald fertig sein. Ich will es dann zu der Kugelschreiberskizze in mein Skizzenbuch legen. 

Montag, 10. Juni 2013

Das macht Spaß!

Eingescannt und in Schwarz-Weiß ausgedruckt ... die Terrassenaussicht. Und schon geht's los mit dem Kolorieren und dem nassen Vermalen.


Nun habe ich drei Bilder in Arbeit ... sorry ... in Spaß und kann nach Lust und Laune wechseln, je nach Stimmung.

Aus meinem Skizzenbuch - Auf der Terrasse

Nachmittag auf der Terrasse bei Sonnenschein ... letzte Woche ... und die Lust, das Gesehene zügig festzuhalten. Dieses Mal war es der Kugelschreiber, der mir zeichnerische Dienste leisten sollte. Skribbel skribbel ... 


Ich will mir das eingescannte Bild mal ausdrucken und dann hier und da colorieren ... spannend ...



Mittwoch, 29. Mai 2013

Aus meinem Skizzenbuch - Im Wohnzimmer

Natürlich konnte ich die Finger heute nicht so ganz von dem neu erworbenen Buch von Felix Scheinberger lassen. Obwohl ich zum Augenarzt musste und anschließend wegen der Augentropfen nicht optimal sehen konnte. Feinheiten werden morgen gelesen - kleine Schriften in seinen Skizzen zum Beispiel. Das Buch ist einfach köstlich, irgendwie amüsant und doch auch lehrreich. Es deckt meine ringanische (Links-Hirn-) Seite ab - endlich! Denn ... das fotorealistische Zeichnen ist ja irgendwie doch luponisch (rechts-hirn-seitig) überbetont. Ja, da kommt jetzt das freie Skribbeln zu seinem Recht, der pure Spaß, das urteilsfreie Kritzeln, das nicht Kriterien wie RICHTIG / FALSCH zu gehorchen hat. Und auch diese Art, sich zeichnerisch auszudrücken, wird mit der Zeit besser werden, sicherer, realitätsgetreuer bestimmt auch, aber eben mit einer sehr persönlichen Handschrift.

Scheinberger stellt zu Beginn vor, was für Skizzenbücher er für passend hält. Mein bukolisches Buch (mit dem Sonne-Mond-Sterne-Einband) ist aus dem Grund gut geeignet, weil es eine Fadenheftung hat, so dass man über zwei Seiten zeichnen kann. Das neu erworbene Skizzenbuch dagegen mit der Ringbindung hat den Vorteil, dass man es nach hinten umschlagen kann und daher eine sehr feste Zeichenfläche hat. Auch ist das Papier fürs Zeichnen solider.

Hier nun meine Abendskizze aus dem Wohnzimmer ...


Hier gab es keine Möglichkeiten der Korrektur, denn ich habe meinen Füller zum Zeichnen benutzt. Und das war sehr entspannend! Einfach drauflos, egal, wie falsch das eine oder andere Detail nachher erscheint. 

Das Motiv ... der Fernsehbildschirm ... abertausendmal betrachtet? Ich werde es nie mehr ergründen können. Auf jeden Fall gab es Filme, Filme, Filme ...

Zum Schluss fand ich das Zeichnen allerdings eher nervig, weil die Tinte aufgebraucht war und ich keine Lust hatte, in mein Büro zu gehen und den Füller nachzufüllen. Daher ist der Tisch leer, trägt nur eine Tischdecke. 

Übrigens ...
wenn wir den Schrank schließen, haben wir keinen Fernseher und auch keine Musikanlage. Da wir technische Geräte zur Zeit unserer Haushaltsgründung wenig dekorativ fanden, musste dieser große Bauernschrank her. Und wenn wir die Geräte ausschalten ... einfach Tür zu ... weg!

Dienstag, 14. Mai 2013

Beim Fernsehen flott hingekritzelt

Was ich noch nie gemacht habe und worauf ich neugierig war: Was kommt dabei heraus, wenn meine Ringa (Rechtshirn) beim Fernsehen einfach drauflos kritzelt? Ich hatte mein Sonne-Mond-und-Sterne-Buch auf dem Schoß, einen Bleistift, ein Radiergummi dabei und dann ging's los:

 

Okay, sieht anders aus als das Original, aber die Frau war selten für längere Zeit aus einer Perspektive zu sehen, außerdem ständig in Bewegung. Aber witzig ist sie irgendwie geworden, fast wie eine Karikatur. Hier ein Foto.





Zum Vergleichen auch hier ein Foto von Richard Rogler, der häufig in Jupps Kneipe als Kabarettist auftritt. Natürlich war auch er ständig in Bewegung. Wenn man sich solch einer Aufgabe stellt, erkennt man erst, was man wirklich (bzw. nicht) kann.

Aber Spaß hat's gemacht!