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Dienstag, 17. Juni 2014

Nun stehen sie lächelnd beieinander!

Nach langer Zeichenpause am Portrait habe ich heute endlich das zweite Jungenportrait fertiggestellt. Da ist es:


Und so werden sie zu zweit nebeneinander auf der Staffelei stehen, bis auch ihre jüngere Schwester dazu kommt. Damit will ich heute noch beginnen.


Der Anfang ist dabei immer so spannend! Die Augen ... der erste Blick ins Gesicht!

Es geht weiter!

Nun habe ich alle kleinen Kritzeleien und Aufgaben fertig und habe wieder Ruhe für die großen Sachen. Doch zuvor ein Foto von dem fertigen Geldgeschenk, eingepackt in Zellophan:


Und jetzt kommt die Birke dran:


Montag, 5. Mai 2014

Jeden Tag ein Stück weiter ...


Heute wurde der Pulli fertig. Rechts musste ich improvisieren, da auf dem Foto ja eine Birke steht, die ich auf der Zeichnung links anbringen will. Aber ich denke, der Pulli ist auch auf der rechten Seite realistisch geworden. Jetzt, wo die Zeichnung schon so weit fortgeschritten ist, gönne ich mir beim Digitalisieren zum Abschluss immer ein kleines Bonbon ... das Erfinden eines (digitalen) Bilderrahmens. Heute habe ich ein dezent zurücktretendes Schrägschnittpassepartout gebastelt, das die Zeichnung nur fein unterstreicht und sie mit seiner Wirkung nicht überlagert.


Hallo, Ihr zwei,

so steht Ihr hier bei mir jeden Abend fröhlich nebeneinander an die Wand gelehnt. Es wird nicht mehr lange dauern, dann werdet Ihr Eure jüngere Schwester in Eure Mitte nehmen ... ;-)

Das gerahmte Bild ist ein Schwarzweißfoto, dieses ist ein Farbfoto.

Freitag, 2. Mai 2014

Der Kapuzenpulli entsteht


Heute hatte ich nach dem Fotografieren und Hochladen Spaß daran, dem immer weiter wachsenden Bild schon einen schönen Rahmen zu verpassen. Dazu habe ich MS PhotoDraw verwendet. Auch die Zeichnung habe ich leicht in der Hintergrundfarbe getönt. So wirkt sie etwas weicher.
Links wird die Birke entstehen, spiegelverkehrt, damit die Zeichnungen der beiden Brüder besser miteinander harmonieren.
Es ist immer wieder ein eigenartiges Gefühl, sich einem Menschen auf einem Blatt Papier so nah zu fühlen, ihm in die Augen zu schauen, als würde er vor einem sitzen. Dies intensiviert sich um so mehr, je entspannter man ist und je weiter das Bild sich entwickelt.
Nachdem ich den PC herunterfahre, sitze ich jedes Mal noch eine Weile mit meinem Werkzeug vor der Zeichnung und korrigiere Schattierungen, kleinste Nuancen nur, die vermutlich niemand sieht, die aber doch manchmal noch entscheidende Veränderungen bringen. Das können z. B. Reflexe im Haar sein oder Falten, die der Stoff wirft und die noch nicht deutlich genug hervortreten. Erst das Zurücktreten und die Wahrnehmung des Gesamteindrucks lässt manchmal kleine Fehler oder Schwächen erkennbar werden.

Mittwoch, 30. April 2014

Jungenkopf ausgearbeitet

Heute hatte ich mal wieder richtig Zeit und Ruhe. PC an, eine schöne Relaxmusik eingestellt ... dann kann ich mich so richtig schön versenken und SEHEN, WAHR-NEHMEN. Heute war das besonders wichtig, denn dieses Jungengesicht stellt ganz eigene Anforderungen, die netten Sommersprossen nämlich. Einerseits wollte ich sie nicht zu sehr einzeln darstellen und doch sollte das Gesicht auch in der Zeichnung so fröhlich aussehen wie in der Realität. Ich denke, so kann es nun bleiben. Auch das Haar habe ich deutlicher herausgearbeitet. So gefällt er mir schon, der hübsche E. ...


Und hier ein Vergleich der beiden letzten Zeichenstadien:


Hier werden die feinen Veränderungen besser deutlich. Man vergleiche die Schattierungen im Gesicht, die der Fläche mehr Tiefe verleihen, dann die Sommersprossen, das Haar. Der nächste Schritt ist der Kapuzenpulli. Ich freue mich schon drauf!

Freitag, 18. April 2014

Der Kopf ist ganz

E. hat nun seinen vollständigen Kopf bekommen. Jetzt beginnt die Feinarbeit. Das Haar braucht mehr "Gewicht", dem Gesicht fehlen noch die lustigen Sommersprossen. Die Grauwerte müssen noch einander angepasst werden. 


E. und seiner Familie wünsche ich ein frohes Osterfest und danke für die liebe Mail!

Dienstag, 15. April 2014

Endlich geht es weiter ...

Nach einer Serie von Physiotherapiebehandlungen kann ich nun endlich einer meiner Lieblingsbeschäftigungen wieder nachgehen ... dem Zeichnen von Kinderportraits. Kleinschrittig wird es nun wieder vorangehen. Heute habe ich mit dem linken Ohr begonnen. Und der Zeichenspaß ist gleich wieder da!




Dienstag, 21. Januar 2014

Es geht weiter ...

Heute Abend habe ich mir wieder Zeit nehmen können für die Fortsetzung des Jungenportraits. Die unteren Gesichtskonturen und der Mund sind dazugekommen.



Beim Vergleich mit der Vorlage sehe ich noch sehr viele fein auszuarbeitende Details.

Und hier sieht man die Ähnlichkeit der Brüder:

Dienstag, 7. Januar 2014

Der erste Augen-Blick



Dieses Gesicht wird schwieriger, weil E. viel mehr Sommersprossen hat. Eine tolle neue Herausforderung! Mit der Augenform bin ich noch nicht so ganz zufrieden. Ich finde, der obere Bogen müsste bei beiden Augen nur ganz wenig flacher sein. Die Nase ist bis jetzt nur angedeutet.
So, lieber E., nun kannst Du die Augen schließen und schlafen. Wahrscheinlich schläfst Du schon längst. Ich tu's gleich auch ... ;-)

GO! - Biometrische Betrachtungen

Für die Fortsetzung der drei geplanten Kinderportraits bekam ich gestern ein GO! So habe ich heute mit N.'s Bruder E. begonnen, und zwar - wie immer - mit dem rechten Auge. Als ich es fertig gezeichnet hatte (das linke nur in Andeutung mit Umriss, Iris und Pupille), musste ich an E.'s Bruder N. denken und warum ich beim Zeichnen eigentlich das Gefühl hatte, dass die Augen von E. ganz anders wirken. Ich wollte es genau wissen - E. und N. sind doch Brüder ... und doch so unterschiedlich? - und ich nahm mir beide Augenpartien gemeinsam vor. Und was sich bei dieser biometrischen Betrachtungsweise herausstellte, faszinierte mich. Ohne zu zeichnen, hätte ich diese Feinheiten überhaupt nicht wahrgenommen. 


Um den Unterschied deutlich zu machen, habe ich gleiche Stellen an den Augen miteinander verbunden. Die blauen Linien verbinden die Augenwinkel der rechten Augen, die grünen Linien die der linken Augen. Die gelb gestrichelten Linien verbinden die Pupillen miteinander. So wird sehr gut erkennbar, dass die Augen von E. viel schräger zueinander stehen als die von N. 
Und genau das macht die Einmaligkeit von Gesichtern aus, auch bei Geschwistern. Wie genau sich das Sehen beim Zeichnen entwickelt, wird mir immer mehr bewusst. So beobachte ich an mir selbst, dass ich jetzt, da ich so oft Gesichter zeichne, Menschen viel intensiver ins Gesicht schaue und persönliche Züge wahrnehme. Ob dies wohl auch hilft, sich an Menschen, die man nur einmal gesehen hat, besser zu erinnern? 

Was ist Biometrie?
Die Biometrie (auch Biometrik - von altgriechisch βίος bíos „Leben“ und μέτρον métron „Maß, Maßstab“) beschäftigt sich mit Messungen an Lebewesen ... (Quelle: Wikipedia)

Ich habe zwar die Augen nicht vermessen, sie aber doch im Grunde geometrisch zueinander in Beziehung gesetzt.

Nach dieser sehr sachlichen Betrachtung nun aber E.'s Auge ohne Linien ... für's Gemüt:


Pause ... Tee kochen, vor dem Kamin sitzen und ein letztes Mal den Christbaum in vollem Lichterglanz genießen ... i morgen skal vi jage jule ut ;-)