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Mittwoch, 4. März 2015

Bevor Sie es wegwerfen, geben Sie es mir!

Den Spruch hatte ich doch neulich schon mal verwendet? Nun wieder, aber in einem anderen Zusammenhang. Lieblingsspruch der Kreativen:

Bevor Sie es wegwerfen, geben Sie es mir!

Ja, ich erinnere mich ... bei einer Aufräumaktion neulich fand ich eine große Tasche voller gestrickter Handspielpuppen, die ich zu schade zum Wegwerfen fand. So schenkte ich sie einer Freundin, die schon mehrere Enkelkinder hat.

Heute bin ich bei einer solchen Aktion selbst die Beschenkte. Ich habe mich nämlich beschenkt mit einem alten Buch, das fast im Altpapaier gelandet wäre.

Ein SYNONYMWÖRTERBUCH!

Ja, wer braucht im Zeitalter des Internets denn noch so etwas Antiquiertes?

Ich!!!

Und zwar für künstlerische Aktionen!

Doch zunächst möchte ich das Buch vorstellen:



Von wann stammt denn der alte Schinken in Leineneinband? Ach, sieh mal einer an! Er wurde im Jahr der Wende gedruckt, sicher noch, bevor irgend jemand ahnte, dass es die "German Democratic Public" in Kürze nicht mehr geben würde.


Was könnte ich denn damit noch anfangen? Mit einem Buch, das schon total verstaubt war, weil ich es seit Jahren nicht mehr konsultiert habe.

Zweckentfremden!

Und siehe da - die erste Seite hat sich verwandelt:



A wie AASGEIER!

Zwecks Studium aller Details bitte das Bild anklicken und vergrößert studieren!


Ja, eine Verschwendung wäre es fürwahr, dieses Buch einfach in die blaue Tonne zu treten! Hat es nicht sogar dekorativen Wert auf meinem Ablagebrett?
Denkbar wäre es doch auch, solche entfremdeten Seiten herauszuschneiden und mit einem originellen Rahmen zu versehen.


HAT RICHTIG SPASS GEMACHT!

Dienstag, 21. Oktober 2014

Kommt ein Vogel geflogen

Lang sind sie jedes Wochenende, die Telefongespräche mit meiner Mutter. Und wunderbare Gelegenheiten zum gedankenlosen Herumkritzeln. So zeichnete ich auf der Rückseite eines alten Blattes Papier, das eigentlich in den Müll wandern sollte, einen String. Das ist bei einem Zentangle der Beginn, den man auch mit geschlossenen Augen zeichnen kann. So habe ich es in diesem Fall getan. Bleistift ansetzen und los ... etwa so sah die Linie aus, als ich die Augen öffnete:


Mit offenen Augen wird dann mit dem Mustern begonnen. So ganz nebenbei, während ich mir anhöre, was meine Mutter während der vergangenen Woche erlebt hat.
Zum Schluss ist etwas entstanden, was sich erst im Laufe des Tanglens herauskristallisiert hat.

Da flattert er - mein Fantasievogel!






Einmal in Graustufen, einmal leicht getönt ... wie es gefällt.

Mittwoch, 23. Juli 2014

Kleinkunst zur Entspannung zwischendurch


Bei Hitze (28°C) auf der Terrasse gekritzelt ... ein kleines Mandala. Es wird die Sammlung auf der Dielenwand ergänzen. Größe: 10cm x 10cm

Montag, 20. Januar 2014

Nur eine kleine Kritzelei zwischendurch

Zu mehr bin ich in der letzten Zeit nicht gekommen, weil ich mir einen Pullover gestrickt habe. Aber der ist nun fertig und dann kann es mit dem Portrait weitergehen.


Zu Deutsch:
Kleiner Frechdachs

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Ein Weihnachtsgruß


Leider macht meine alte Kamera keine richtig scharfen Fotos mehr, daher nur ein grober Eindruck meiner filigranen Kritzelkunst. Auch Gold und Silber lassen sich schlecht fotografieren. Egal ... ich wollte es trotzdem gern hier in meinem Tagebuch dokumentieren, was man mit diversen Finelinern und Effektstiften anfangen kann. Vielleicht versuche ich es ja noch einmal bei Tageslicht und mit einer anderen Kamera. Mein Mann hat nämlich eine bessere ...

Dienstag, 6. August 2013

Kritzelkunst: Walfischrobbe

Als ich meine Aquarellfarbstifte auf Ingres-Papier ausprobieren wollte, kritzelte ich mit ausgewählten Stiften auf dem Papier herum, strich mit einem nassen breiten Pinsel darüber und schaute mir die Wirkung an. Beim Betrachten erschien vor meinem inneren Auge ein Wal, den ich mit meinen PITT Artist Pens von Faber-Castell herausholte. Die Details machten ihn zu einer Walfischrobbe, denn ich gab ihm Flossen und einen zweigeteilten Schwanz. Natürlich gibt es das Tier nicht in Wirklichkeit, aber bei mir auf dem Papier ist es entstanden. Ein Wal ist kein Fisch, auch keine Robbe, aber wer weiß, was die Evolution noch alles hervorbringt?


Mittwoch, 31. Juli 2013

Kritzelkunst: ROT-GELB-BLAU - Der Hahn mit dem Futterneid


Heute Abend wollte meine ringanische Hirnhälfte mal so richtig Spaß haben. Einfach draufloskritzeln ... die einzige luponische Bedingung war: Benutze nur die drei Farben Rot, Gelb und Blau deiner Aquarellstifte. Was dabei herauskam, ist ein Hahn mit Futterneid. Der Kamm ist ihm geschwollen, während er mit Argusaugen um sich schaut, damit ihm nur niemand die kostbaren Körnchen wegschnappt. Die Körner gehen ihm mehr durchs Auge, als dass sie ihn nähren. Sein Pickrausch hat ihm die Zunge nach hinten in den Hals verdreht. Ver-rückt, aber maltechnisch ziemlich unerfahren ... egal - es hat SPASS GEMACHT!

Und hier das Bild mit den verwendeten Farbstiften: