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Donnerstag, 4. Februar 2016

Nach Weihnachten kommt Ostern

Im Gartenmarkt gab es bemalte Eier. Die wollte ich aber nicht. So fragte ich, ob es die nicht auch ohne Bemalung gäbe. Ja, gab es! Ganz versteckt in zwei Körben unter einem Tisch. Ich wollte lieber selber ... und das ohne das lästige Auspusten! Klasse! Ein Loch für ein Bändchen am oberen Ende ist auch gleich drin (siehe drittes Foto).


Gezeichnet habe ich mit den Micron-Stiften. Sie trocknen allerdings nicht gut auf dem Ei (echtes Gänseei). Das wird eventuell ein paar Tage dauern oder ich werde sie nach Fertigstellung fixieren.



Mittwoch, 4. Februar 2015

Das Studium der "FLOW" mit Folgen

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "FLOW" fand ich einen Artikel über Handlettering. Er animierte mich zunächst zum Experimentieren mit Buchstaben (folgt in einem späteren Post) und dann zum freien Gestalten einer Fläche mit Kreisen und Quadraten. Ich benutzte dazu Aquarellfarben und Micro-Fineliner (PIGMA MICRON von Sakura). Ich ließ meiner verspielten Laune einfach freien Lauf und setzte beim grafischen Gestalten Zentangle-Muster ein, die ich schon mal gezeichnet hatte.

Ganz besonders gefielen mir die Sketchbookzeichnungen von Lisa Congdon, wie sie hier zu sehen sind.

Doch wollte ich etwas Eigenes ... hier mein Ergebnis:


Das so gestaltete Papier lässt sich vielseitig verwenden. Mein Mann schlug gleich vor, es zu rahmen und an die Wand zu hängen. Ich selbst hatte die Idee, daraus einen Einband für ein Sprücheheft zu machen, etwa so:


Oder man verwendet Teile daraus zur Gestaltung einer Postkarte, die man digital erstellen könnte. Oder man druckt das Bild aus und nutzt es zum Einwickeln kleiner Geschenke. Es gibt sicher noch mehr Ideen ...

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Es geht wieder voran ...

Lange ist hier nichts geschehen, denn meine ganze Kreativität ging in das Stricken von Babykleidung und neuerdings auch mehr in meine Nähtätigkeit. Nun aber steht bald der 85. Geburtstag meiner Mutter an. Ich hatte ein Fotoalbum zu gestalten begonnen, das ich nun bis Mitte Januar als Geschenk für sie konsequent fertigstellen will. Ich hoffe, dass ich es schaffe. Ganz grob müsste ich täglich eine Seite gestalten. 

Zitat nach Laotse:

Beginnen können ist Stärke, vollenden können ist Kraft.

Na denn ...

Dienstag, 21. Oktober 2014

Kommt ein Vogel geflogen

Lang sind sie jedes Wochenende, die Telefongespräche mit meiner Mutter. Und wunderbare Gelegenheiten zum gedankenlosen Herumkritzeln. So zeichnete ich auf der Rückseite eines alten Blattes Papier, das eigentlich in den Müll wandern sollte, einen String. Das ist bei einem Zentangle der Beginn, den man auch mit geschlossenen Augen zeichnen kann. So habe ich es in diesem Fall getan. Bleistift ansetzen und los ... etwa so sah die Linie aus, als ich die Augen öffnete:


Mit offenen Augen wird dann mit dem Mustern begonnen. So ganz nebenbei, während ich mir anhöre, was meine Mutter während der vergangenen Woche erlebt hat.
Zum Schluss ist etwas entstanden, was sich erst im Laufe des Tanglens herauskristallisiert hat.

Da flattert er - mein Fantasievogel!






Einmal in Graustufen, einmal leicht getönt ... wie es gefällt.

Mittwoch, 4. Juni 2014

Klein klein klein - eine Minitrilogie entsteht

Derzeit schaffe ich nur diese kleinen Kostbarkeiten, die man immer mal so zwischendurch zeichnen kann. Ich freue mich so, dass ich mir diese superfeinen Micron-Fineliner nachbestellt habe. Aus dem Buch "One Tangle a Day" fand ich Anregungen zu diesem kleinen Schwarz-Weiß-Gold-Werk (15 cm x 5 cm). Die verwendeten Muster nennen sich SHATTUCK, FESTUNE und JONQUAL. Für die kleinen Goldperlen habe ich wieder den Perlenstift von Tschibo verwendet. In ihnen wiederholt sich farblich der Hintergrund.


Solche Zeichnungen liebe ich gerade sehr. Von einer Schachtel mit Schaumküssen behielt ich die Pappe, die innen goldfarben beschichtet ist. Auf ihr soll demnächst die kleine Trilogie kleben, deren Anfang eben fertig wurde. 





Eigentlich wäre ich ja heute im Garten, doch der Himmel hat sich zugezogen und es droht ein Gewitter, das schon seine ersten Tropfen zur Erde geschickt hat.

Donnerstag, 2. Januar 2014

One Zentangle a Day

Täglich komme ich nicht dazu, ein Zentangle zu üben, aber heute kann ich zwei Übungen zeigen:


Um zu verdeutlichen, wie plastisch eine Struktur durch Bleistiftschattierungen wird, habe ich das Nekton-Muster nur teilweise schattiert. Ohne diese Bearbeitung wirkt das Muster flach und langweilig.
Auch das obere Zentangle habe ich schattiert. So heben sich die schwarzen Felder scheinbar vom weißen Hintergrund ab ... alles Illusion!

Außerdem habe ich heute eine Brötchentasche entworfen und genäht ...

Freitag, 27. Dezember 2013

Studium fortgesetzt

Das sehr hilfreiche Buch, das mir meine liebe Freundin TV geschenkt hat, zu dem auch die Micropens gehören, lächelt mich schon lange verführerisch an. Nun habe ich begonnen mit dem ernsthaften Studium, wechsele ab mit anderen Zeichenaufgaben (det skal snart gå videre med N.). Meine Studienergebnisse werde ich auch hier im Blog zeigen. Es ist ja auch eine Art Kunst-Tagebuch für mich.

Die Muster haben in dem Buch alle einen Namen. Man kann keine Fehler machen, übt einfach und schaut es sich an. Das Zeichnen ist sehr meditativ, man kommt zur Ruhe.


Auf der Rückseite des Tangles habe ich mein Künstlerzeichen geübt. Auch das Zeichnen mit den Stiften. Sie sind einfach hervorragend gut! TV, ich freue mich so!