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Samstag, 5. Dezember 2015

Digitale Bildbearbeitung

Was für interessante und vielfältige Möglichkeiten mein Smartphone bietet, habe ich gerade erst entdeckt. Obwohl ich es schon seit zwei Jahren besitze. Um ein Beispiel zu zeigen, habe ich mal das aktuellste Portrait verwendet, das ich auf dem Smartphone selbst bearbeitet habe. Zwar stellt das Portrait bisher nur ein Auge und ein Ohr dar, und doch hat es schon so durch die Bearbeitung einen gewissen Reiz.
Ist Shabby Chic nicht gerade en vogue?


In den letzten Tagen bin ich nicht zum Zeichnen gekommen, habe stattdessen viel gestrickt und gewichtelt. Es ist halt Adventszeit ... und doch soll das Portrait bald fertig sein. Der Portraitierte hat bald Geburtstag und soll es dann bekommen.

Sonntag, 22. November 2015

Ein Telefonohr

Beim Telefonieren mit einer Freundin gelang mir heute Abend noch das Ohr. Wie passend! Ob ich auch die Nase hätte zeichnen können, während wir über Gott und die Welt palaverten?



Wenn man die Entwicklung in Folge betrachten möchte, empfehle ich, das erste der folgenden drei Bilder anzuklicken und dann mit dem Mausrädchen zu scrollen.




Portrait - einmal anders

Wir ziehen uns zurück aus dem kalten und ungemütlichen Novembergrau. Was bietet sich da Schöneres an, als drinnen eine neue Zeichnung anzufertigen? Inzwischen hat meine Schreibtischlampe eine LED-Birne, die dem Tageslicht sehr ähnelt. So kann ich auch zeichnen, wenn kein Tageslicht mehr durchs Fenster kommt.

Das neue Projekt soll ein Geschenk für einen mir sehr nahe stehenden Menschen werden. Und dieses Mal wage ich mich auch an eine neue Portraitform - einen Gesichtsausschnitt. Lange habe ich am Foto digital herumgeschnipselt, bis ich den Ausschnitt hatte, den ich nun zeichnen möchte. 

Es geht los ... wie immer mit (einem) Auge:





Donnerstag, 24. September 2015

Urlaub - Zeit zum Zeichnen eines neuen Portraits

In einem skandinavischen Urlaub muss man immer mal mit Regenwetter rechnen. Daher hatte ich mir für unsere Zeit in Norwegen meine Zeichenstifte mitgenommen. Dieses Mal habe ich ein Frauenportrait gezeichnet - nicht ganz jung, aber auch noch nicht ganz alt. 
Mit Brille, die durchsichtig ist und mit einer Kette aus Mondsteinperlen, die auch durchsichtig sind. Nicht ganz einfach. Eine neue Herausforderung!

Es geht los ...

Zuerst lege ich die Augen mit Brille fest,
 dann auch ganz zart angedeutet Nase und Mund

Augen und Brille werden zuerst ausgearbeitet,
so schaue ich der Frau in die Augen,
was mir gefühlsmäßig die Arbeit erleichtert.

Das linke Brillenglas erhält seine Kontur u. a. durch die Nase,
also zeichne ich diese bereits jetzt im Ansatz.
Man beachte die Schatten, die innen auf dem linken Brillenbügel erscheinen
Auch auf das linke Auge wirft die Brille einen großen Schatten.
Das Foto wurde mit Blitz gemacht.

Augen, Nase, Mund - die Wangen
erhalten Plastizität durch das Anlegen von Schatten,
die Zähne sind besonders schwierig,
denn sie sind nie reinweiß,
sondern werden erst durch feinste Schattierungen an den Rändern realistisch.
Der Mund gefällt mir in seiner Ausführung noch gar nicht.

Das rechte Ohr mit seinen Faltungen, Vertiefungen - sitzt!

Der Hals enthält Muskeln und Sehnen,
die an der Oberfläche sichtbar werden.
Die Brille ist vollständig ausgearbeitet.
Die Brillenbügel sind in der Realität leuchtend rot,
der Brillenrahmen komplett durchsichtig.

Endlich wird die Kopfgröße sichtbar.

Die Durchsichtigkeit der Perlenkette
war eine besondere Schwierigkeit.
Wie etwas Durchsichtiges trotzdem sichtbar machen?
Indem man das Sichtbare drumherum
besonders sorgfältig zeichnet
und in den Perlen feinste Schattierungen anbringt.

Nach dem Zeichnen des Hintergrunds
(Plisseerollos am Fenster
und dahinter eine Terrassenmarkise)
ist das Bild fertig!

Freitag, 31. Juli 2015

Schluss für heute!

Heute möchte ich den ganzen Zeichenprozess nochmal in direkter Abfolge zeigen. 

Dazu folgender Tipp:
Klicke das erste Bild an, so dass sich ein neues Fenster öffnet. Nun scrolle mit dem Mausrädchen durch. So wird ein Bild durch das nächste abgelöst und Du siehst die direkte Abfolge.

Das jeweilige Tagesergebnis abzufotografieren, ist nicht immer ganz leicht. Die jeweiligen Lichtverhältnisse spielen eine große Rolle. In Wirklichkeit wirkt die Zeichnung weicher als auf dem Bildschirm.












Ohne Kommentar



Montag, 27. Juli 2015

Für heute Schluss

Inzwischen ist es mir zu dunkel. Es gießt draußen in Strömen. Das Tageslicht ist stark eingeschränkt. Also mache ich für heute Schluss. Immerhin habe ich die Konturen bereits leicht angedeutet. So wird das Gesicht langsam komplett.