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Freitag, 18. Dezember 2015

Querbinder für Querdenker ;-)

Die hat jetzt richtig Spaß gemacht! Ein schönes Fliegenbild aus dem WeltWeitengeWebe ausgesucht, abgezeichnet, eingescannt, digital mit Titel und Rahmen versehen ... fertig!



Natürlich soll die Schrift in Handlettering hinzugefügt werden, nur für mein Blog habe ich es jetzt schon mal so gemacht. 

Genug für heute ...

Feinheiten, Feinheiten und nochmals Feinheiten ... sie machen die realistische Wirkung der Zeichnung aus. Immer wieder werden Passagen überarbeitet, verschiedene Bleistift-Härtegrade  dabei verwendet, Papierwischer, Papiertaschentuch für die weichen Übergänge benutzt. 

Für heute werde ich wohl das Portrait beiseite legen, allerdings noch den Querbinder fertig zeichnen.

Der Portraitierte soll sein Geschenk am 14. Januar erhalten. Dann soll es aber auch fixiert und fertig gerahmt sein. Das wird eine Überraschung! Er hat keine Ahnung ...!



Weiter ... und ich habe noch eine ergänzende Idee!





Zu dem Portrait wird es noch eine zweite Zeichnung geben, die neben dem Portrait hängen soll. Der abgebildete Herr ist gern Querdenker und trägt einen Querbinder ... eigentlich immer. Zumindest dann, wenn er beruflich unterwegs ist. Daher MUSS er dazu, der Querbinder, die Fliege - persönliches Merkmal ...


Donnerstag, 17. Dezember 2015

Ich bin beruhigt

Ich bekomm's wieder hin. Das Zeichnen selbst macht mir eh viel Spaß, nur das Fotografieren ist anstrengend. Die dunklen Graphitflächen spiegeln sehr leicht, wenn das Licht im falschen Winkel auf die Zeichnung fällt. Am besten geht es noch bei Tageslicht. 
Hier ein Eindruck vom Ergebnis des heutigen Tages:


Dienstag, 15. Dezember 2015

Noch einmal auf Anfang!

SHIT HAPPENS!

Was ist passiert?

Ich wollte vor ein paar Tagen mit dem Zeichnen aufhören, weil es Abendbrot geben sollte. Schnell wischte ich noch ein-, zweimal mit meinem Staubpinsel über die Zeichenfläche, um die Radierfussel abzuwischen und das Bild aufzustellen, bis ich wieder daran zeichnen würde. 

Böser Staubpinsel!


Nein, ich war's! Ich war nicht achtsam genug, wollte schnell meinen Zeichenplatz verlassen und wischte unkonzentriert übers Papier. Dann schaute ich mir das Portrait noch einmal an. 

NANU??? Was ist denn das für ein merkwürdiger Strich auf der Stirn des Mannes? 

Bis ich kapierte, was passiert war, brauchte ich eine Weile. Doch erinnerte ich mich an meine letzte Handlung und als ich einen Verdacht bekam, wischte ich mit dem Pinsel noch einmal über ein anderes Stück Papier. 
ACH HERRJEMINEEE! Die Pinseleinfassung, also das Holz, hinterlässt ja dunkle Striche! 

Nun war es geschehen! Ich probierte ganz vorsichtig, die schäbige Linie zu entfernen. Sie ließ sich nicht wegradieren. Nicht mit einem weichen Radierer. Also nahm ich den harten, der allerdings die Oberfläche des Papiers beschädigte. 

PERDU!! Nichts mehr zu machen ... 



Natürlich versuchte ich, auf der radierten Oberfläche den vorherigen Zustand wieder herzustellen, doch es funktionierte nicht. Der schäbige dunkle Strich kam immer wieder durch. Ich beschloss, mich nicht schwarz zu ärgern, sondern die potenzielle Wut-Energie in einen Neuanfang zu stecken. Vorher versah ich das Bild noch mit einem Gedanken ... es sollte den Bildtitel darstellen. Nein, gefällt mir nicht! Buchstaben sollen nicht auf der Zeichnung erscheinen, außer meiner Signatur. 

Der Bildtitel wird auch ein anderer sein. Später ...

Also alles noch einmal auf Null!

Und so habe ich heute wieder begonnen ... zuerst das Auge ...



Samstag, 5. Dezember 2015

Digitale Bildbearbeitung

Was für interessante und vielfältige Möglichkeiten mein Smartphone bietet, habe ich gerade erst entdeckt. Obwohl ich es schon seit zwei Jahren besitze. Um ein Beispiel zu zeigen, habe ich mal das aktuellste Portrait verwendet, das ich auf dem Smartphone selbst bearbeitet habe. Zwar stellt das Portrait bisher nur ein Auge und ein Ohr dar, und doch hat es schon so durch die Bearbeitung einen gewissen Reiz.
Ist Shabby Chic nicht gerade en vogue?


In den letzten Tagen bin ich nicht zum Zeichnen gekommen, habe stattdessen viel gestrickt und gewichtelt. Es ist halt Adventszeit ... und doch soll das Portrait bald fertig sein. Der Portraitierte hat bald Geburtstag und soll es dann bekommen.

Sonntag, 22. November 2015

Ein Telefonohr

Beim Telefonieren mit einer Freundin gelang mir heute Abend noch das Ohr. Wie passend! Ob ich auch die Nase hätte zeichnen können, während wir über Gott und die Welt palaverten?



Wenn man die Entwicklung in Folge betrachten möchte, empfehle ich, das erste der folgenden drei Bilder anzuklicken und dann mit dem Mausrädchen zu scrollen.




Portrait - einmal anders

Wir ziehen uns zurück aus dem kalten und ungemütlichen Novembergrau. Was bietet sich da Schöneres an, als drinnen eine neue Zeichnung anzufertigen? Inzwischen hat meine Schreibtischlampe eine LED-Birne, die dem Tageslicht sehr ähnelt. So kann ich auch zeichnen, wenn kein Tageslicht mehr durchs Fenster kommt.

Das neue Projekt soll ein Geschenk für einen mir sehr nahe stehenden Menschen werden. Und dieses Mal wage ich mich auch an eine neue Portraitform - einen Gesichtsausschnitt. Lange habe ich am Foto digital herumgeschnipselt, bis ich den Ausschnitt hatte, den ich nun zeichnen möchte. 

Es geht los ... wie immer mit (einem) Auge:





Donnerstag, 24. September 2015

Urlaub - Zeit zum Zeichnen eines neuen Portraits

In einem skandinavischen Urlaub muss man immer mal mit Regenwetter rechnen. Daher hatte ich mir für unsere Zeit in Norwegen meine Zeichenstifte mitgenommen. Dieses Mal habe ich ein Frauenportrait gezeichnet - nicht ganz jung, aber auch noch nicht ganz alt. 
Mit Brille, die durchsichtig ist und mit einer Kette aus Mondsteinperlen, die auch durchsichtig sind. Nicht ganz einfach. Eine neue Herausforderung!

Es geht los ...

Zuerst lege ich die Augen mit Brille fest,
 dann auch ganz zart angedeutet Nase und Mund

Augen und Brille werden zuerst ausgearbeitet,
so schaue ich der Frau in die Augen,
was mir gefühlsmäßig die Arbeit erleichtert.

Das linke Brillenglas erhält seine Kontur u. a. durch die Nase,
also zeichne ich diese bereits jetzt im Ansatz.
Man beachte die Schatten, die innen auf dem linken Brillenbügel erscheinen
Auch auf das linke Auge wirft die Brille einen großen Schatten.
Das Foto wurde mit Blitz gemacht.

Augen, Nase, Mund - die Wangen
erhalten Plastizität durch das Anlegen von Schatten,
die Zähne sind besonders schwierig,
denn sie sind nie reinweiß,
sondern werden erst durch feinste Schattierungen an den Rändern realistisch.
Der Mund gefällt mir in seiner Ausführung noch gar nicht.

Das rechte Ohr mit seinen Faltungen, Vertiefungen - sitzt!

Der Hals enthält Muskeln und Sehnen,
die an der Oberfläche sichtbar werden.
Die Brille ist vollständig ausgearbeitet.
Die Brillenbügel sind in der Realität leuchtend rot,
der Brillenrahmen komplett durchsichtig.

Endlich wird die Kopfgröße sichtbar.

Die Durchsichtigkeit der Perlenkette
war eine besondere Schwierigkeit.
Wie etwas Durchsichtiges trotzdem sichtbar machen?
Indem man das Sichtbare drumherum
besonders sorgfältig zeichnet
und in den Perlen feinste Schattierungen anbringt.

Nach dem Zeichnen des Hintergrunds
(Plisseerollos am Fenster
und dahinter eine Terrassenmarkise)
ist das Bild fertig!