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Freitag, 6. Dezember 2013

Første munn-øvelsen ... die erste Mundübung




Heute habe ich mir zum Üben den Mund vorgenommen. Nach Verändern vieler winziger Kleinigkeiten bin ich dafür, dass es die erste Mundübung an N. ist, schon recht zufrieden. Beim zweiten Mal weiß ich, worauf ich zu achten habe. Die Schneidezähne müssen etwas höher werden.

Im Vergleich dazu hier das Original:


Ich finde es immer sehr spannend, wenn ich nach einer Übung digital die beiden Versionen vergleichen kann. Das schult ungemein das Auge.

Besser gescannt als fotografiert

Heute habe ich die Tangle-Zeichnung vom 4.12. nochmal bearbeitet. Eingescannt kommt sie doch viel besser heraus:




Mittwoch, 4. Dezember 2013

Ich übe, übe, übe ...

Bis jetzt übe ich noch. Nein, was ich bis jetzt gezeichnet habe, wird noch nicht das Portrait. Nachdem ich heute Morgen festgestellt habe, dass mir die Augen doch nicht so richtig gefielen, habe ich sie neu begonnen. Was ich heute gezeichnet habe, sollen auch noch Übungen sein. Auch Mund und Nase werde ich erst üben. Ich bezeichne das als Studien. Erst, wenn mir alles gut gefällt, werde ich richtig loslegen. Ich empfinde es wie eine Aufwärmübung beim Sport. Wenn man sich nicht erst die Muskeln erwärmt, ist die Verletzungsgefahr zu groß. Beim Zeichnen ist die Gefahr zu groß, dass man nachher viel zu viel radieren muss. Und der Junge, den ich zeichne, der soll richtig gut werden. Das hat besondere Gründe ... (som er privat).

       


       

Zum Vergleich habe ich mal alle vier Zeichnungen eingefügt. Die beiden oberen Augen habe ich gestern gezeichnet, die beiden unteren heute. Sie sind viel klarer, strahlen mehr. Die Iris lässt erkennen, dass sie Teil eines Glaskörpers ist. Ich habe mit härteren Bleistiften gezeichnet, weniger den Papierwischer benutzt. Insgesamt wirken die Schattierungen feiner, die Übergänge sind weicher. 

Für heute ist genug geübt. N. kann schlafen gehen ... ;-)

Detaljer ... Details vom Anfang


So habe ich angefangen ... erst ein Auge ...
javel, det er din sønn!

Ein Weihnachtsgruß


Leider macht meine alte Kamera keine richtig scharfen Fotos mehr, daher nur ein grober Eindruck meiner filigranen Kritzelkunst. Auch Gold und Silber lassen sich schlecht fotografieren. Egal ... ich wollte es trotzdem gern hier in meinem Tagebuch dokumentieren, was man mit diversen Finelinern und Effektstiften anfangen kann. Vielleicht versuche ich es ja noch einmal bei Tageslicht und mit einer anderen Kamera. Mein Mann hat nämlich eine bessere ...

Zum Abschluss noch einmal Klein-L. - gescannt und optimal belichtet


Die Originalzeichnung misst 26 cm x 39 cm.

For å begynne med ... um den Anfang zu machen


Ich habe ein neues Portrait begonnen. Dieses Mal handelt es sich nicht um ein Kleinkind. Der Junge ist älter als 10 Jahre. Daher sind die Kontraste größer, die Gesichtszüge stärker ausgebildet als bei einem Baby. Eine neue Zeichenerfahrung für mich.
Wieder habe ich mit den Augen begonnen, was mir dieses Mal besonders wichtig ist, da ich den Jungen persönlich kenne. Schwierig sind die richtigen Graustufen beim Schattieren der Gesichtsfläche. Daran wird noch viel zu tun sein. Die Augen gefallen mir heute schon ganz gut. Leider können Fotos die Zeichnung nur sehr schlecht wiedergeben. 

Dienstag, 3. Dezember 2013

Tangle plus PhotoDraw = Weihnachtsmotiv


Danke, liebe TV, für die tollen Stifte! Man kann mit ihnen ja so filigran zeichnen, wie ich es zuvor noch niemals konnte. Es macht riesigen Spaß!

Vorgehensweise:
Mit härtestem Bleistift ein paar Grundlinien vorzeichnen. Die dabei entstandenen Flächen mit Mustern ausfüllen. Dabei habe ich PIGMA MICRON 005 verwendet, und zwar in Schwarz und Grün. Die roten Spiralen habe ich mit einem normalen Fineliner gezeichnet (Fineliner EDEKA)., das Schlaufenband mit Permanent-Marker Gold ausgefüllt. --> Tchibo hat derzeit in seinem Sortiment verschiedene Effektstifte zu 6,95 €. Nix wie hin, so lange es sie noch gibt!


Mit den Perlenstiften Gold und Silber habe ich ein paar Perlen aufgesetzt. Leider sind sie auf dem Foto nicht als Gold und Silber zu erkennen. Nachdem ich die Zeichnung fotografiert und in den PC übertragen hatte, habe ich verschiedene Tools aus meinem Microsoft-PhotoDraw-Programm angewandt (Löschen, Ausschneiden, Schattieren, Einprägen ...) und das Ergebnis mit weihnachtlich grünem Hintergrund versehen. So kann ich die gezeichnete Kugel nicht nur für den vorgesehenen Zweck als Original verwenden, sondern auch für andere Weihnachtsgrüße ausdrucken.
Wenn die kleinen Perlchen trocken sind, werde ich das Original auch noch vorsichtig mit Bleistift und Papierwischer (Estompe) schattieren.

Sonntag, 1. Dezember 2013

Vollendet!

So, kleiner L., nun werde ich mir zur Feier des Abends ein Gläschen Rotwein einschenken. Prost auf Dich, Du kleiner Racker! Wie Du wohl reagieren wirst, wenn Du selbst Dein gezeichnetes Antlitz erblicken wirst. Schade, dass ich nicht dabei sein kann. Circa 20 Stunden habe ich nun an Dir herumgefeilt, habe versucht, Deinem netten Gesicht und Deiner hübschen Kinderkleidung gerecht zu werden. Nun werde ich Dich noch fixieren, damit niemand an Deinem Konterfei mehr herumwischen kann, Dich einscannen lassen und dann kannst Du auf eine sicher spannende Reise gehen. Du wirst mir als ausgedrucktes Papier erhalten bleiben. Nein, so ganz kann und mag ich Dich nicht fortlassen. Wie Du wohl heute aussiehst, wo Du doch schon um einiges älter geworden bist? (Selbstgespräche einer Portraitzeichnerin)


Täterätääää - hier ist er nun, der kleine Racker:


Gestern Abend vergessen ...

Da es gestern schon sehr spät war, habe ich vergessen, den Stand ins Blog zu setzen ... wird jetzt sofort nachgeholt ...


Auf der rechten Bildseite ist dieses Mal zu erkennen, wie ich die Hemdenkaros anlege. Zunächst werden die Karostreifen studiert, die waagerechten und die senkrechten. Dann zeichne ich sie mit sehr hartem Bleistift ganz fein vor. Anschließend werden die Zwischenräume leicht vorschraffiert. Erst dann lege ich die Graustufen durch unterschiedlichen Druck beim Schraffieren, Verwischen und durch die Auswahl der Stifthärtegrade fest. 
Am schwierigsten zu zeichnen sind Stellen im Stoff, die sich hochfalten, wo das Muster Versatzstellen aufweist. Zudem ist hier ein besonders genaues Hinsehen erforderlich, um die Schattierungen richtig anzubringen, die die Illusion erzeugen, dass bestimmte Stoffstellen unter anderen liegen.

Und nun muss Klein-L. sich am Ärmel noch ein bisschen kitzeln lassen ;-)