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Donnerstag, 24. Oktober 2013

So gefällt's mir

Inspiriert durch das Heft "Freude am Zeichnen" Nr. 16

Noch den Namen einfügen ... fertig!


Eine Geburtstagskarte

Meine Tante hat nächste Woche Geburtstag. Sie wird ... seht selbst ...


Nun kommt der nächste Schritt. Soll die Karte farbig werden? Oder schraffiere ich die im Hintergrund liegenden Felder?
Mit meinem guten alten PhotoDraw habe ich ein wenig experimentiert.

Kolorieren der Hintergrundfelder in mehreren Schritten

Setzen eines zusätzlichen Farbakzents
 Alles ganz nett, aber für meine Tante doch wohl etwas zu poppig ...

Einsetzen von Strukturen in Brauntönen ... gefällt mir besser für den gedachten Zweck

Dem kann man auch noch ein leichtes Relief verleihen
Mit digitaler Bildbearbeitung lassen sich unzählige Versionen kreieren. Ich drucke mir jetzt aber erstmal die SW-Version aus, werde den Hintergrund mit unterschiedlichen Schraffuren versehen und dann evtl. nur die Zahlen kolorieren. Das Ergebnis lässt sich wiederum einscannen und auf Fotoglanzpapier ausdrucken. Ich bin jetzt selbst gespannt, wie es weiter geht.

Montag, 21. Oktober 2013

... und noch einer ...


Was an diesem Rähmchen besonders viel Spaß gemacht hat, war das Schattieren, das dem Bild mehr Tiefe gibt. Bänder, Schleifen, Strukturen, die der Realität entsprechen könnten, zeichne ich am liebsten.


Familientreffen mit erweitertem Pflaster


Eine Fotoseite ist fertig. Wegen der Persönlichkeitsrechte habe ich das Foto nicht eingescannt. Auf dem Foto ist eine Gruppe von Menschen abgebildet, die auf einer gepflasterten Fläche stehen. Dieses Pflaster habe ich über den Fotobereich hinaus nach unten fortgesetzt.



Das Grau werde ich auch für weitere Darstellungen verwenden. Ein neutraler Ersatz für die persönlichen Fotos.

Auf dieser Seite habe ich Ornamentbänder gezeichnet, die ich sicher mit anderer Musterung noch auf vielen weiteren Seiten verwenden werde.

Sonntag, 20. Oktober 2013

Ein florales Tangle-Design

Auf der Suche nach schönen Tangle-Strukturen entdeckte ich ein youtube-Video, das mich sofort animierte, eine bestimmte Form selbst zu erproben. Es ist das so genannte Mooka (Link führt direkt zum Videoclip). Und hier mein erstes Exemplar:


Die Form - einige Male auf einem Stück Papier geübt, ist eigentlich sehr einfach und lässt unzählige Gestaltungsmöglichkeiten zu. In dem Videoclip wird auch die Herkunft dieser floralen Form genau erklärt (leider nur auf Englisch).

Ein Projekt - gewürzt mit Liebe

In Kürze hätten meine Eltern diamantene Hochzeit (60 Jahre) gehabt. Hätten ... denn mein Vater ist ja nun vor mehr als einem Jahr "auf die andere Seite" gegangen. Natürlich ist meine Mutter sehr traurig, nach so langer gemeinsamer Zeit diesen Tag allein verbringen zu müssen. Da sie mich schon mehrmals gefragt hat, ob ich nicht irgendwo noch Bilder hätte, auf denen mein Vater zu sehen ist, forschte ich nach pictures unplugged und fand in alten Alben und in meinen Dateien doch noch allerhand Brauchbares. Daraus möchte ich für sie nun ein schönes Album gestalten und dabei das neu entdeckte Tangle-Design verwenden.

Hier zunächst das Album, das auf der Vorderseite eine kleine Aussparung hat, hinter die ich das Hochzeitsfoto meiner Eltern aus dem Jahr 1953 geklebt habe.


Auf der nächsten Seite habe ich diese Doppelherzformation gezeichnet. Zwei Herzen, die sich wechselseitig überschneiden und in ihrer Schnittmenge eine tiefe innere Verbindung - ein geflochtenes Bänderwerk - erschaffen haben.



Am Ende des Albums hat sich dann das Doppelherz gefüllt mit vielen individuellen Mustern, die in der Schnittmenge ein Lebenswerk ergeben, zu dem im realen Leben z. B. die Kinder einer Beziehung zählen. Für die Mustergestaltung habe ich die zuerst gezeichnete Version gescannt und ausgedruckt und dann weiter ausdifferenziert. 




Montag, 14. Oktober 2013

Tangle-Design - ein neuer Hype?

Merkwürdig, dass ich von so etwas Schönem noch nie zuvor gehört oder gesehen habe ... obwohl ... habe ich nicht schon solcherlei beim Telefonieren gekritzelt? Eine so genannte Telefonkritzelei? Und doch ...

Es geschah am 8.10.2013. Ich blätterte im Supermarkt einige Zeitschriften durch. Gibt es etwas Neues zum Thema "Zeichnen"? Oh ja!! Aus der Zeitschriftenreihe Freude am Zeichnen stach mir das Heft mit dem Titel "Zauberhafte Tangle Designs" ins Auge. Ich nahm es zur Hand, blätterte es nur kurz durch und ließ es gleich in meinen Einkaufswagen gleiten. Vorfreude stellte sich ein. Will ich doch für meine Mutter ein schönes Fotoalbum gestalten. Unendliche Möglichkeiten tun sich da auf. 

Ich hatte also Feuer gefangen. Hm ... ein neuer Hype? Zuhause recherchierte ich weiter zu diesem Design im Internet und wurde von Unmengen wunderschöner Tangles überrascht. Das will ich auch!, war mein erster Gedanke. Und ich machte mich ans Werk.

Hier mein erstes Tangle, ein schwarz-weiß-klassisches, wie es sich gehört:



Ich wäre kein Regenbogenfan, wenn ich dieses kleine erste Werk so lassen könnte. Also scannte ich es ein, druckte es aus und färbte es mit Buntstiften. Von Hand! Da ich gerade aus Norwegen zurück bin, sollte es die Farben der Fjorde und der sie umgebenden Natur erhalten:



Natürlich habe ich das Original nicht verändert, sondern nur die Kopie. Allerdings kam mir beim Kolorieren die Idee, diesen Vorgang mal mit PhotoDraw auszuprobieren. Das müsste doch möglich sein ...

So kann ich meinem ersten Tangle jede beliebige Farbkombination angedeihen lassen. Hier zwei weitere Beispiele:

Ein Tangle mit warmen Holztönen



Ein Griff mitten in die Farbtonpalette der Botanik

Mit dieser Zeichentechnik tun sich ganz neue Welten für mich auf. Tangle-Design lässt sich kombinieren mit meinen Bleistiftzeichnungen, fordert auch sehr viel Geduld (was bei "Solitäraufgaben" absolut mein Ding ist), kann für hübsche Grußkarten verwendet werden, man kann das Gezeichnete wunderbar vervielfältigen und so für unterschiedlichste Zwecke einsetzen.

Und das Schönste an der Sache ...
SIE ENTSPANNEN GANZ WUNDERBAR!

Tipp zum Betrachten:
Klicke das erste Tangle an, dann kannst Du alle der Reihe nach in größerem Format betrachten.

Samstag, 28. September 2013

Zurück aus Norwegen

Während des Urlaubs in Norwegen stand für mich an erster Stelle das Erleben der Natur. Da mir das Malen oder Zeichnen in freier Natur nicht liegt und ich am liebsten am Schreibtisch zeichne, ist im Urlaub auch fast nichts Neues entstanden. Meine Zeichnungen brauchen viel Zeit und Geduld, da ich mich sehr auf Details einlasse. Daher hat das folgende Bild auch fast eine Woche gebraucht, bis es ganz fertig war - ein kleiner Eindruck vom Wohnraum unseres Ferienhauses in Südnorwegen.
Ich hatte mir einen Korbstuhl an eine feste Stelle im Raum gestellt, dann habe ich das "Visier" aus dem Buch "Zeichnen heißt Sehen" von H. Kelter zuhilfe genommen. Dann entstand folgender Raumausschnitt, den ich mithilfe des Visiers perspektivisch richtig sehen und auch zeichnen konnte:


Die Zeichnung hat sehr viel Spaß gemacht. Zum ersten Mal habe ich frei gezeichnet, was ich vor mir sehe. Nicht nach einem Foto, sondern nach der Realität. Dabei habe ich das Visier als sehr hilfreich empfunden und war erstaunt, wie sehr es das Sehen beeinflusst.

Dienstag, 20. August 2013

Tulip in progress


Die Farbstiftarbeiten sind abgeschlossen. Nun bin ich für die Steigerung der Dynamik mit einem feinen Pinsel diagonal von Ecke zu Ecke den Regenbogenfarben folgend über das Papier gefahren. Diese Spuren werden zum Schluss nur ganz dezent angedeutet sein, weil ich die Farbfelder ja auch noch mit dem Pinsel vermale. 
Im rechten unteren Quartal des Bildes kamen die Farben nicht passend zusammen. Fein! Genau das fehlte dem Bild noch. Das ist der Punkt, an dem das System ins leblose Schwarz-Weiß abstürzt, der aber eigentlich Initiativmoment für den anstehenden Wandel ist.
So wie ein Mensch niemals gesund stirbt, sondern zuvor mehr oder weniger krank ist und ins Leiden abgleitet, durch den Tod dann erlöst wird, so gerät auch das farbige Spiralwerk in einen fehlerhaften Moment hinein, der das Ende vom Ende einläutet und damit einen Neuanfang auf der nächsten Ebene möglich macht - das Explodieren der Tulpe aus dem Zusammenbruch der Mitte.

Hier die noch recht deutlich sichtbaren Spiralen:


An einigen Stellen rechts im Bild habe ich bereits mit dem Nassvermalen begonnen. Die Schwarz-Weiß-Felder werden nach dem Trocknen am Schluss zart über den Farben weiter fortgeführt werden. Auch dabei wird der Fehler auftauchen - der Fehler im System, der auch System des Universums ist. Wer sich weiter in dieses Thematik vertiefen möchte, der klicke hier und wundere sich ... eine humorvolle Art, die Welt zu erklären!
Übrigens ist der Fehler auf meinem Bild entstanden, weil ich nicht darauf geachtet habe, eine gerade Zahl von nach außen führenden Linien zu zeichnen. Vielleicht ist Gott auch nicht vollkommen - wer weiß? Ein Fehler als Daseinsursprung ... ? 

Montag, 19. August 2013