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Montag, 11. November 2013

Knabenportrait - die Zweite

Es ist wirklich schwierig, das Gezeichnete hier so darzustellen, wie es in Wirklichkeit aussieht. Entweder ist es zu hell, zu kontrastarm, zu dunkel ... dabei habe ich das Bild jetzt doch eingescannt. Geduld ... je weiter ich fortgeschritten sein werde, um so besser können Scanner oder Kamera die Zeichnung erfassen. Noch ist einfach zu viel weißes Papier drumherum. 

Schon ein Auge lässt das Gesicht zum Leben erwachen. Die Zunge ist einfach zu drollig. Daher habe ich sie zuerst herausgearbeitet. Und ein Auge dazu macht die Zeichnung schon viel lebendiger. Nun ist das zweite Auge dran ...




Um eine Vorstellung von der Größe der Zeichnung zu geben, hier der Zeichenblock (ca. 30 cm x 40 cm) auf meiner Staffelei:



Ein Jungenportrait

Ich darf endlich wieder ein kleines Kind portraitieren und es diesmal auch hier posten. So werden meine Leser verfolgen können, wie ich vorgehe. Heute habe ich den Zeichengrund vorbereitet, ein Raster erstellt und es in den Hintergrund gelegt. Am liebsten beginne ich mit den Augen, dann folgt die Nase und der Mund. Bei diesem Jungen wird der Mund im Prinzip nur die herausgestreckte Zunge sein - eine kleine persönliche Angewohnheit beim Spiel. So habe ich einen Mund noch nie gezeichnet. Das wird spannend. Hier die ersten Konturen, gezeichnet mit Bleistift "H":


Zeichenvorlage


Der Hintergrund ist in Wirklichkeit reines Weiß, wirkt hier nur etwas grau, weil ich momentan das Bild nicht scanne, sondern nur fotografiere. Die Papierstruktur ist auch feiner als hier abgebildet. Mit Hemd und Hosenlatz werde ich mich erst nach Fertigstellung des Gesichts befassen.

Sonntag, 10. November 2013

Projekt Fotoalbum ... Fortschritte

Bevor ich ein neues Bleistiftportrait von einem kleinen Jungen beginne, habe ich vier neue Seiten in dem Fotoalbum für meine Mutter getanglet:

Auf dem Foto ist mein Vater zu sehen

Auf dem Foto sitzen meine Eltern im Strandkorb

Auf dem Foto tanzen meine Eltern auf meinem Abschlussball

Auf dem Foto sitzen meine Eltern auf dem Sofa

Donnerstag, 24. Oktober 2013

So gefällt's mir

Inspiriert durch das Heft "Freude am Zeichnen" Nr. 16

Noch den Namen einfügen ... fertig!


Eine Geburtstagskarte

Meine Tante hat nächste Woche Geburtstag. Sie wird ... seht selbst ...


Nun kommt der nächste Schritt. Soll die Karte farbig werden? Oder schraffiere ich die im Hintergrund liegenden Felder?
Mit meinem guten alten PhotoDraw habe ich ein wenig experimentiert.

Kolorieren der Hintergrundfelder in mehreren Schritten

Setzen eines zusätzlichen Farbakzents
 Alles ganz nett, aber für meine Tante doch wohl etwas zu poppig ...

Einsetzen von Strukturen in Brauntönen ... gefällt mir besser für den gedachten Zweck

Dem kann man auch noch ein leichtes Relief verleihen
Mit digitaler Bildbearbeitung lassen sich unzählige Versionen kreieren. Ich drucke mir jetzt aber erstmal die SW-Version aus, werde den Hintergrund mit unterschiedlichen Schraffuren versehen und dann evtl. nur die Zahlen kolorieren. Das Ergebnis lässt sich wiederum einscannen und auf Fotoglanzpapier ausdrucken. Ich bin jetzt selbst gespannt, wie es weiter geht.

Montag, 21. Oktober 2013

... und noch einer ...


Was an diesem Rähmchen besonders viel Spaß gemacht hat, war das Schattieren, das dem Bild mehr Tiefe gibt. Bänder, Schleifen, Strukturen, die der Realität entsprechen könnten, zeichne ich am liebsten.


Familientreffen mit erweitertem Pflaster


Eine Fotoseite ist fertig. Wegen der Persönlichkeitsrechte habe ich das Foto nicht eingescannt. Auf dem Foto ist eine Gruppe von Menschen abgebildet, die auf einer gepflasterten Fläche stehen. Dieses Pflaster habe ich über den Fotobereich hinaus nach unten fortgesetzt.



Das Grau werde ich auch für weitere Darstellungen verwenden. Ein neutraler Ersatz für die persönlichen Fotos.

Auf dieser Seite habe ich Ornamentbänder gezeichnet, die ich sicher mit anderer Musterung noch auf vielen weiteren Seiten verwenden werde.

Sonntag, 20. Oktober 2013

Ein florales Tangle-Design

Auf der Suche nach schönen Tangle-Strukturen entdeckte ich ein youtube-Video, das mich sofort animierte, eine bestimmte Form selbst zu erproben. Es ist das so genannte Mooka (Link führt direkt zum Videoclip). Und hier mein erstes Exemplar:


Die Form - einige Male auf einem Stück Papier geübt, ist eigentlich sehr einfach und lässt unzählige Gestaltungsmöglichkeiten zu. In dem Videoclip wird auch die Herkunft dieser floralen Form genau erklärt (leider nur auf Englisch).

Ein Projekt - gewürzt mit Liebe

In Kürze hätten meine Eltern diamantene Hochzeit (60 Jahre) gehabt. Hätten ... denn mein Vater ist ja nun vor mehr als einem Jahr "auf die andere Seite" gegangen. Natürlich ist meine Mutter sehr traurig, nach so langer gemeinsamer Zeit diesen Tag allein verbringen zu müssen. Da sie mich schon mehrmals gefragt hat, ob ich nicht irgendwo noch Bilder hätte, auf denen mein Vater zu sehen ist, forschte ich nach pictures unplugged und fand in alten Alben und in meinen Dateien doch noch allerhand Brauchbares. Daraus möchte ich für sie nun ein schönes Album gestalten und dabei das neu entdeckte Tangle-Design verwenden.

Hier zunächst das Album, das auf der Vorderseite eine kleine Aussparung hat, hinter die ich das Hochzeitsfoto meiner Eltern aus dem Jahr 1953 geklebt habe.


Auf der nächsten Seite habe ich diese Doppelherzformation gezeichnet. Zwei Herzen, die sich wechselseitig überschneiden und in ihrer Schnittmenge eine tiefe innere Verbindung - ein geflochtenes Bänderwerk - erschaffen haben.



Am Ende des Albums hat sich dann das Doppelherz gefüllt mit vielen individuellen Mustern, die in der Schnittmenge ein Lebenswerk ergeben, zu dem im realen Leben z. B. die Kinder einer Beziehung zählen. Für die Mustergestaltung habe ich die zuerst gezeichnete Version gescannt und ausgedruckt und dann weiter ausdifferenziert. 




Montag, 14. Oktober 2013

Tangle-Design - ein neuer Hype?

Merkwürdig, dass ich von so etwas Schönem noch nie zuvor gehört oder gesehen habe ... obwohl ... habe ich nicht schon solcherlei beim Telefonieren gekritzelt? Eine so genannte Telefonkritzelei? Und doch ...

Es geschah am 8.10.2013. Ich blätterte im Supermarkt einige Zeitschriften durch. Gibt es etwas Neues zum Thema "Zeichnen"? Oh ja!! Aus der Zeitschriftenreihe Freude am Zeichnen stach mir das Heft mit dem Titel "Zauberhafte Tangle Designs" ins Auge. Ich nahm es zur Hand, blätterte es nur kurz durch und ließ es gleich in meinen Einkaufswagen gleiten. Vorfreude stellte sich ein. Will ich doch für meine Mutter ein schönes Fotoalbum gestalten. Unendliche Möglichkeiten tun sich da auf. 

Ich hatte also Feuer gefangen. Hm ... ein neuer Hype? Zuhause recherchierte ich weiter zu diesem Design im Internet und wurde von Unmengen wunderschöner Tangles überrascht. Das will ich auch!, war mein erster Gedanke. Und ich machte mich ans Werk.

Hier mein erstes Tangle, ein schwarz-weiß-klassisches, wie es sich gehört:



Ich wäre kein Regenbogenfan, wenn ich dieses kleine erste Werk so lassen könnte. Also scannte ich es ein, druckte es aus und färbte es mit Buntstiften. Von Hand! Da ich gerade aus Norwegen zurück bin, sollte es die Farben der Fjorde und der sie umgebenden Natur erhalten:



Natürlich habe ich das Original nicht verändert, sondern nur die Kopie. Allerdings kam mir beim Kolorieren die Idee, diesen Vorgang mal mit PhotoDraw auszuprobieren. Das müsste doch möglich sein ...

So kann ich meinem ersten Tangle jede beliebige Farbkombination angedeihen lassen. Hier zwei weitere Beispiele:

Ein Tangle mit warmen Holztönen



Ein Griff mitten in die Farbtonpalette der Botanik

Mit dieser Zeichentechnik tun sich ganz neue Welten für mich auf. Tangle-Design lässt sich kombinieren mit meinen Bleistiftzeichnungen, fordert auch sehr viel Geduld (was bei "Solitäraufgaben" absolut mein Ding ist), kann für hübsche Grußkarten verwendet werden, man kann das Gezeichnete wunderbar vervielfältigen und so für unterschiedlichste Zwecke einsetzen.

Und das Schönste an der Sache ...
SIE ENTSPANNEN GANZ WUNDERBAR!

Tipp zum Betrachten:
Klicke das erste Tangle an, dann kannst Du alle der Reihe nach in größerem Format betrachten.