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http://art-reich.blogspot.de/

Mittwoch, 20. November 2013

Mein Art-Reich wälzt sich heute in Schnaps(zahlen)


Ist ganz mein Tag heute ... schaut mal hier - als ich eben meine Blogstartseite aufrief, lachten mich diese Zahlen an:


Aber eigentlich wollte ich hier meinen heutigen Status zeigen:


Wenn ich die Zeichnung abends immer auf dem Bildschirm sehe, fällt mir noch so viel auf, was ich noch ändern will. Zum Beispiel ist die Lichtspiegelung am rechten Gesichtsrand des Kindes etwas zu stark. Sie muss schon da sein, aber nicht so kräftig abgesetzt. Außerdem habe ich das Haar feiner ausgearbeitet. 
Der angesetzte Kragenrand ist fertig, außerdem das kleine Stück freie Haut unterm Kinn. Spannend wird noch der Rest des Karohemdes und der Lederhosenlatz mit der feinen Stickerei. Ich weiß noch gar nicht, wie ich das mache. Wohl mit Negativdarstellung (frei lassen, was weiß ist). Wird sicher nicht ganz einfach ...


... und erinnert mich ein wenig an das hier:


Weil ich es jemandem versprochen habe ...

... heute mal ein Abbild meines Arbeitsplatzes und des Materials, das ich beim Zeichnen benutze:


Die Bildvorlage habe ich auf dem Monitor. So kann ich sie nach Belieben vergrößern und verkleinern. Die Lampe scheint von oben links, weil ich Rechtshänder bin. Neben dem Zeichenblock liegen von links nach rechts:
  • ein Staubpinsel, mit dem ich lose Teile vom Bild entferne (z. B. Radier"würmchen")
  • ein weißes festes Radiergummi und ein Knetradiergummi, mit dem man großflächig aufhellen oder feinste Pünktchen radieren kann
  • ein geschlossener Anspitzer
  • zwei Papierwischer (Estompes), mit denen ich Abstufungen erzielen kann oder die ich sogar zum Zeichnen direkt benutze, denn sie geben immer etwas Graphitstaub ab
  • ein Stiftradierer, der z. B. aus dunkleren Flächen helleres Haar herausholen kann
  • Bleistifte in allen erhältlichen Härtegraden (die härteren zum Vorzeichnen, die weicheren zum Schraffieren und Verwischen)
Beim Zeichnen höre ich sanfte Pianomusik, wie z. B. diese von Yanni

Und nun geht's weiter mit dem Zeichnen!

Montag, 18. November 2013

Sprache der Mimik


Ätsch!

Nein, das scheint dieses Gesicht nicht auszusagen.
Eher scheint im Inneren viel zu passieren.
Die Augen blicken verträumt, die Zunge "spricht" von etwas Kompliziertem ...

etwa:

Wo fahre ich jetzt entlang mit meinem Bobby-Car (auf dem der Junge sitzt)?

Oder von einem Bedürfnis:

Ob Mama bald kommt? Ich hab' solch einen Hunger.

Fantasien einer Portraitzeichnerin ...


Wie schwierig es ist, die Zeichnung realitätsgetreu darzustellen, möchte ich an diesem Beispiel zeigen, bei dem ich nur die Lampe etwas anders auf das Bild gerichtet habe:



Wie immer kann man alle Bilder durch Anklicken vergrößert betrachten. Am liebsten betrachte ich selbst allerdings die Zeichnung im Original abends vor dem Schlafengehen, wenn der nachdenkliche kleine Kerl auf meiner Staffelei steht.


Mittwoch, 13. November 2013

Zwischenaufgabe


Eine Dankeschönkarte steht an ... die kann man doch selber zeichnen? Klar ... da ist sie:


Schwarz-Weiß ...



... oder in Farbe ...




... denn ich hatte zur Pensionierung eine Orchidee geschenkt bekommen.

Noch einmal mit stärkerer Kontur und schattiert, so dass sich die Blume und die Schrift mehr abheben (räumliche Wirkung):



Dienstag, 12. November 2013

Jeden Tag ein bisschen

Für heute soll Schluss sein. Mein Strickzeug wartet sehnsüchtig auf mich ... ein Kissenbezug, eine Collegetasche aus Strickfilz und ein Paar karierte graubraune Socken. Aber hier nun der kleine Knabe, dem heute Abend bereits ein Stück Hemdkragen angewachsen ist. 


Zum Vergleichen in der Großansicht (Linksklick, dann mit dem Mausrädchen wechseln) noch einmal die vorherige Version.


Und zum Schluss für mich selbst zur kritischen Beurteilung noch ein Direktvergleich. Den kann ich mit meinem PhotoDraw-Programm flugs erstellen:

Irgendwie fühle ich mich erinnert an das Suchrätsel in einer bekannten deutschen Fernsehzeitung "Original & Fälschung"

Den Schlagschatten, der durch den direkten Sonnenschein auf der linken Gesichtsseite entsteht, werde ich unberücksichtigt lassen. Irgendetwas muss da einen Schatten geworfen haben. So wird auch das Gesicht insgesamt heller ausfallen. 

Der Knabe bekommt ein Ohr


Zum Vergleich füge ich das Bild von gestern nochmal ein. Wenn man eines der Bilder anklickt, wird es groß angezeigt und man kann mit dem Mausrädchen schnell wechseln und die feinen Unterschiede sehen (Auge angepasst, Schattierungen geändert, Feinheiten an der Zunge, Nase).


Man beachte bei der heutigen Version die feinen Wimpernschatten, die dadurch entstehen, dass hinter dem Kopf des Kindes die Sonne scheint.

Montag, 11. November 2013

Schluss für heute!


Dieses Mal von der Staffelei abfotografiert, sieht das Gesicht doch wieder ganz anders aus. Sonne und Schatten auf dem Gesicht machen es doch ein wenig schwieriger. Aber das wird schon. Ansonsten: Nase besser ausgearbeitet, Zunge überarbeitet (Rand sticht noch zu sehr ab) , linkes Auge (gefällt mir noch nicht so richtig, passt von den Graustufen her noch nicht zum rechten Auge), Nasolabialfalte (ist noch zu scharf), Gesichtsschattierungen, Augenbrauen ... Feierabend für heute!



Knabenportrait - die Zweite

Es ist wirklich schwierig, das Gezeichnete hier so darzustellen, wie es in Wirklichkeit aussieht. Entweder ist es zu hell, zu kontrastarm, zu dunkel ... dabei habe ich das Bild jetzt doch eingescannt. Geduld ... je weiter ich fortgeschritten sein werde, um so besser können Scanner oder Kamera die Zeichnung erfassen. Noch ist einfach zu viel weißes Papier drumherum. 

Schon ein Auge lässt das Gesicht zum Leben erwachen. Die Zunge ist einfach zu drollig. Daher habe ich sie zuerst herausgearbeitet. Und ein Auge dazu macht die Zeichnung schon viel lebendiger. Nun ist das zweite Auge dran ...




Um eine Vorstellung von der Größe der Zeichnung zu geben, hier der Zeichenblock (ca. 30 cm x 40 cm) auf meiner Staffelei:



Ein Jungenportrait

Ich darf endlich wieder ein kleines Kind portraitieren und es diesmal auch hier posten. So werden meine Leser verfolgen können, wie ich vorgehe. Heute habe ich den Zeichengrund vorbereitet, ein Raster erstellt und es in den Hintergrund gelegt. Am liebsten beginne ich mit den Augen, dann folgt die Nase und der Mund. Bei diesem Jungen wird der Mund im Prinzip nur die herausgestreckte Zunge sein - eine kleine persönliche Angewohnheit beim Spiel. So habe ich einen Mund noch nie gezeichnet. Das wird spannend. Hier die ersten Konturen, gezeichnet mit Bleistift "H":


Zeichenvorlage


Der Hintergrund ist in Wirklichkeit reines Weiß, wirkt hier nur etwas grau, weil ich momentan das Bild nicht scanne, sondern nur fotografiere. Die Papierstruktur ist auch feiner als hier abgebildet. Mit Hemd und Hosenlatz werde ich mich erst nach Fertigstellung des Gesichts befassen.

Sonntag, 10. November 2013

Projekt Fotoalbum ... Fortschritte

Bevor ich ein neues Bleistiftportrait von einem kleinen Jungen beginne, habe ich vier neue Seiten in dem Fotoalbum für meine Mutter getanglet:

Auf dem Foto ist mein Vater zu sehen

Auf dem Foto sitzen meine Eltern im Strandkorb

Auf dem Foto tanzen meine Eltern auf meinem Abschlussball

Auf dem Foto sitzen meine Eltern auf dem Sofa