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Mittwoch, 1. Mai 2013

Tag der Arbeit - Tag der Hand

Betty Edwards empfiehlt vor dem Kapitel 7 (Raumformen wahrnehmen) noch das Üben an einigen Objekten, u. a. das Zeichnen der eigenen Hand. Was bietet sich am Tag der Arbeit Besseres an ...

Das Licht kam bei allen Zeichnungen immer von links. Dort steht meine Schreibtischlampe, deren Licht von oben links fiel. 

Was an der folgenden (ersten) Hand merkwürdig ist? Die Fingerformen sind in ihrer Ausprägung überhöht, der Daumen ist im unteren Bereich viel zu dünn. Der eingeknickte Mittelfinger bildet keine Einheit, denn die Fortsetzung unter der Hand fügt sich nicht an den oberhalb sichtbaren Teil. Wenn es nicht unbedingt meine Hand sein soll, dann würde ich diese Zeichnung fast schon als gelungen durchgehen lassen. Kein Fotorealismus!!! Es darf ruhig schon meine Prägung entstehen (wie Handschrift beim Schreiben).

Gestern habe ich in einem Büro ein fotorealistisches Plakat gesehen. Wie langweilig! Ich musste ganz nah herangehen und konnte trotzdem kaum glauben, dass es kein Foto war. Handwerklich eine unglaubliche Leistung! Aber ist das Kunst???
Wenn Kunst nur von "können" käme, wohl ja. Wenn aber Kunst auch persönlicher Ausdruck ist, dann eindeutig nein.


Die zweite Übung ... sie findet mein kritischer Lupo eindeutig besser gelungen. Auch Ringa war besser im Fluss, hatte viel Freude beim Zeichnen. Und diese Hand ähnelt meiner doch so weit, dass ich sie selbst - auch wenn ich drei Schritte zurückgehe - darin wiedererkenne.


Die dritte Übung ... meine Hand mit Werkzeug. Ja ... Lupo und Ringa sind beide zufrieden! 



Und hier nochmal alle nebeneinander zum Vergleich:


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